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Demenz = Alzheimer? Einblick in die Erkrankungen des Gedächtnisses

Datum der Veranstaltung:
21.04.2020
Uhrzeit:
19.00 - 20.00 Uhr
Gesellschaft:
Vitos Haina gGmbH

Psyche und Seele: Vitos Gesundheitsgespräche
Ederberglandhalle, Frankenberg

Dienstag, 21. April, 19 Uhr: „Demenz = Alzheimer? Einblick in die Erkrankungen des Gedächtnisses“, Referent Dr. Matthias Schneidewind, Oberarzt der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina.

In den Medien kursieren verschiedene, teilweise irreführende Informationen über die Entstehung und Behandlung von Erkrankungen des Gedächtnisses. Nicht jede dieser Erkrankungen ist eine Demenz und nicht jede Demenz ist „Alzheimer“. In dem Vortrag werden verschiedene Formen der Diagnostik und der Behandlung der Demenzformen dargestellt. Im Mittelpunkt wird die häufigste Demenzform, die Alzheimer-Demenz, stehen.

Die Veranstaltung findet im Nebensaal 2 der Ederberglandhalle in Frankenberg statt.

Hintergrund

Die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina hat eine neue Vortragsreihe initiiert, die sich an Menschen richtet, die sich über das weite Feld der psychiatrischen Erkrankungen und vor allem der Behandlungsmöglichkeiten informieren möchten. In gut verständlicher Form richten Experten der Klinik den Fokus auf verschiedene Themen, über die es einen Redebedarf in der Bevölkerung gibt. Im Anschluss an die jeweils 45-minütigen Vorträge können sich die Besucher mit den Referenten austauschen.

„Psychische Erkrankungen treten häufiger auf als weitläufig gedacht“, sagt PD Dr. Florian Metzger, Ärztlicher Direktor der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina. Im vergangenen Jahr ist fast jede dritte Frau und fast jeder vierte Mann psychisch erkrankt. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Angststörungen, Depressionen und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentengebrauch. Für die knapp 18 Millionen Betroffenen und ihre Angehörigen ist eine psychische Erkrankung mit massivem Leid verbunden und führt oft zu schwerwiegenden Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben.

„Wichtig ist jedoch das Wissen, dass fast alle psychischen Erkrankungen sehr gut zu behandeln sind. Und mit der richtigen Therapie verbessert sich auch das Befinden der Menschen erheblich. Für eine psychische Erkrankung muss sich niemand schämen“, sagt der Ärztlicher Direktor.

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