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Zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung: Für und Wider von Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie

Datum der Veranstaltung:
25.02.2020
Uhrzeit:
19.00 - 20.00 Uhr
Gesellschaft:
Vitos Haina gGmbH

Psyche und Seele: Vitos Gesundheitsgespräche
Ederberglandhalle, Frankenberg

Dienstag, 25. Februar, 19 Uhr: „Zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung: Für und Wider von Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie“, Referent Dr. Frank Paulmann, Oberarzt der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina.

Spätestens nach den Berichterstattungen des vergangenen Jahres gibt es neben der Diskussion von Fachleuten auch eine öffentliche und kontroverse Diskussion um freiheitsentziehende Maßnahmen in der Psychiatrie. Warum sind solche Methoden heutzutage noch notwendig? Welche Situationen führen zu solchen Maßnahmen? Warum werden Patienten in einem Krankenhaus fixiert?

Die Veranstaltung findet im Nebensaal 2 der Ederberglandhalle in Frankenberg statt.

Hintergrund

Die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina hat eine neue Vortragsreihe initiiert, die sich an Menschen richtet, die sich über das weite Feld der psychiatrischen Erkrankungen und vor allem der Behandlungsmöglichkeiten informieren möchten. In gut verständlicher Form richten Experten der Klinik den Fokus auf verschiedene Themen, über die es einen Redebedarf in der Bevölkerung gibt. Im Anschluss an die jeweils 45-minütigen Vorträge können sich die Besucher mit den Referenten austauschen.

„Psychische Erkrankungen treten häufiger auf als weitläufig gedacht“, sagt PD Dr. Florian Metzger, Ärztlicher Direktor der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina. Im vergangenen Jahr ist fast jede dritte Frau und fast jeder vierte Mann psychisch erkrankt. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Angststörungen, Depressionen und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentengebrauch. Für die knapp 18 Millionen Betroffenen und ihre Angehörigen ist eine psychische Erkrankung mit massivem Leid verbunden und führt oft zu schwerwiegenden Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben.

„Wichtig ist jedoch das Wissen, dass fast alle psychischen Erkrankungen sehr gut zu behandeln sind. Und mit der richtigen Therapie verbessert sich auch das Befinden der Menschen erheblich. Für eine psychische Erkrankung muss sich niemand schämen“, sagt der Ärztlicher Direktor.

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