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Erstgespräch in der Kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz

Viele denken: Wenn ich in die Ambulanz komme, beginnt sofort eine Behandlung. Das ist nicht so. Zunächst wird sondiert, wie die Probleme genau aussehen. Dafür ist das Erstgespräch entscheidend. Hier schildern die Kinder, Jugendlichen und Sorgeberechtigten ihre Eindrücke und Wahrnehmungen. Meist gibt es verschiedene Perspektiven auf die Situation – manchmal sagt zum Beispiel die Schule etwas anderes als die Familie. Für die Therapeut/-innen ist das oft wie ein Puzzle, bei dem sie einzelne Teile sortieren und zusammensetzen müssen, um ein möglichst vollständiges Bild zu bekommen.

Gespräch zur Diagnose in der Kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz

Nach dem Erstgespräch und der ausführlichen Anamnese kann es auf verschiedenen Wegen weitergehen. Gibt es massive Probleme (etwa heftige Aggressionen), kann es sein, dass direkt die Empfehlung für eine Aufnahme in die Klinik oder Tagesklinik kommt.

In anderen Fällen werden zwei bis drei ambulante Folgetermine für die weitere Diagnostik vereinbart. Dabei kommen dann verschiedene Testverfahren (ggf. auch körperlich-neurologische Untersuchungen) zum Einsatz, die Einblicke in die Leistungsfähigkeit, die körperliche und geistige Entwicklung sowie das Gefühlsleben der Kinder und Jugendlichen geben. Auch Einzelgespräche mit den Sorgeberechtigten oder sonstigen Bezugspersonen können ein Teil davon sein.

Befundgespräch in der Kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz

In diesem Gespräch wird die Diagnose erklärt und eine Empfehlung für die weitere Behandlung ausgesprochen. Das kann eine Therapie bei niedergelassenen Therapeuten, in der Tagesklinik oder vollstationär sein – oder auch eine Förderung ganz anderer Art. Ob dieser Empfehlung gefolgt wird, entscheiden die Sorgeberechtigten gemeinsam mit den betroffenen Kindern oder Jugendlichen.

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