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Es darf gebaut werden

Datum:
Fachbereich:
Behindertenhilfe
Gesellschaft:
Vitos Haina gGmbH

Haina. 06.09.2012. Seit nunmehr vier Jahren laufen die Planungen für den Neubau eines Wohn- und Pflegeheims für Menschen mit seelischer Behinderung  und zwei Wohngruppenhäusern im Rahmen der Eingliederungshilfe für Vitos Haina an der Grauhecke in Haina. Jetzt endlich wurden auch die letzten Hürden überwunden: Mit dem Neubau des Wohnheimes und der Wohngruppenhäuser kann begonnen werden.

 

„Wir werden insgesamt etwa 4,157 Mio € investieren.“ So erklärte der Geschäftsführer von Vitos Haina, Ralf Schulz. „Wir schaffen mit diesem Geld für die Vitos begleitenden psychiatrischen Dienste Haina (BPD) ein Wohnheim für Menschen mit seelischer Behinderung mit 24 Plätzen sowie zwei Wohngruppenhäuser, in denen jeweils zwei Wohngruppen mit maximal 5 Bewohnern untergebracht werden können.“ Zusätzliche Plätze für Menschen im Bereich der Eingliederungshilfe entstünden dadurch aber zunächst nicht, so Schulz. Die Bewohner, die hoffentlich schon Ende nächsten Jahres an die Grauhecke umziehen können, seien derzeit noch in Wohngruppen auf dem Gelände von Vitos Haina untergebracht. Insbesondere die derzeitigen Wohngruppen „Rosengarten“ und „Gutshof“ werden damit aufgelöst werden können. Sie seien teilweise sehr beengt und veraltet – es stünde nicht einmal für jeden Bewohner ein eigenes Zimmer oder eine eigene Nasszelle zur Verfügung. Dies werde  sich mit der Realisierung des Neubaus dauerhaft ändern und eine erhebliche Qualitätsverbesserung für die Bewohner der BPD sein. Heute strebe man aber gerade für Menschen mit seelischer Behinderung eine familiäre Umgebung in Wohngruppen an, in der sie sich „zuhause“ fühlen können. Rückzugsmöglichkeiten  für jeden einzelnen Bewohner und die Möglichkeit für die kranken Menschen, ihre individuellen Bedürfnisse ausleben zu können seien dabei ganz entscheidend bei den Planungen zum Neubau berücksichtig worden.  

 

„Im Rahmen der tiergestützten Therapie werden auch unsere Tiere auf das Gelände umziehen“, so ergänzt Therapeutischer Leiter der begleitenden psychiatrischen Dienste Erwin Gruber. „Mit den Tieren (Lamas und Ziegen) sollen unsere Bewohner ja lernen, wieder Verantwortung für ihr Leben und Andere zu übernehmen – dies geht nur, wenn die Tiere immer in unmittelbarer Nähe unserer Bewohner untergebracht und damit stets für sie erreichbar sind. Die Stallungen für die Tiere haben wir deshalb schon bei den allerersten Bauplanungen berücksichtigt“.

 

Etwa Anfang November, so erläuterten Architekt Kleinberg und Projektleiterin Ewald, werde mit dem 1. Spatenstich der Startpunkt für den Neubau gesetzt werden. Etwa einen Monat später sei dann die Grundsteinlegung geplant. Mit Baufertigstellung rechne man voraussichtlich im Dezember 2013.

 

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