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Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Gießen als Weiterbildungsstätte anerkannt

Datum:
Fachbereich:
Forensische Psychiatrie
Gesellschaft:
Vitos Haina gGmbH

Die Vitos Klinik für forensische Psychiatrie (KFP) Gießen ist von der Psychotherapeutenkammer Hessen als Weiterbildungsstätte für Fachpsychotherapeutinnen und Fachpsychotherapeuten anerkannt worden.

Der stellvertretende Klinikdirektor der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Gießen, Sebastian Kötter, und Barbara Reinhardt, abteilungsleitende Psychologin, verantworten die Weiterbildung von Fachpsychotherapeut/-innen.© Vitos Haina
Der stellvertretende Klinikdirektor der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Gießen, Sebastian Kötter, und Barbara Reinhardt, abteilungsleitende Psychologin, verantworten die Weiterbildung von Fachpsychotherapeut/-innen.

Die Klinik kann bis zu vier Weiterbildungsplätze anbieten. Verantwortlich für die Weiterbildung sind der stellvertretende Klinikdirektor Sebastian Kötter und die abteilungsleitende Psychologin Barbara Reinhardt.

Hintergrund ist die neue Weiterbildungsordnung, die den Weg in den psychotherapeutischen Beruf grundlegend verändert hat. Während Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten nach dem Studium bislang zunächst eine mehrjährige, häufig privat finanzierte Ausbildung absolvieren mussten, schließt sich heute an ein spezialisiertes Studium unmittelbar eine strukturierte und vergütete Weiterbildung an – vergleichbar mit der ärztlichen Facharztweiterbildung.

„Bereits zu Jahresbeginn ist die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina als Weiterbildungsstätte anerkannt worden“, sagt Rouven Raatz, Geschäftsführer von Vitos Haina. „Ich freue mich sehr, dass neben der Allgemeinpsychiatrie nun auch eine unserer beiden forensischen Kliniken Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten nach den neuen Vorgaben weiterbilden kann.“

Die Weiterbildung verbindet die praktische Tätigkeit in der Patientenversorgung mit gezielter fachlicher Anleitung, Supervision und klar definierten Weiterbildungsinhalten. Die angehenden Fachpsychotherapeutinnen und Fachpsychotherapeuten vertiefen ihre Kompetenzen in der Behandlung von Patientinnen und Patienten und erwerben schrittweise die Qualifikation für eine eigenverantwortliche psychotherapeutische Tätigkeit.

Die Umsetzung stellt die Kliniken zugleich vor organisatorische, personelle und finanzielle Herausforderungen. So müssen neue Weiterbildungsstrukturen geschaffen, Weiterbildungsbefugte benannt sowie Zeit für Anleitung und Supervision eingeplant werden. Zudem ist die Vergütung der angehenden Psychotherapeut/-innen sicherzustellen.

„Dennoch ist es richtig und wichtig, diesen Weg zu gehen“, sagt Dr. Beate Eusterschulte, Ärztliche Direktorin der KFP Gießen. „Mit der Anerkennung durch die Psychotherapeutenkammer schaffen wir die Voraussetzungen, qualifizierte Fachpsychotherapeutinnen und Fachpsychotherapeuten auszubilden. Die Anerkennung ist zugleich eine Bestätigung der hohen Qualität unserer klinischen und psychotherapeutischen Arbeit.“

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