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Fast 30 Jahre als Schulleiter der Vitos Schule für Gesundheitsberufe Hochtaunus

Datum:
Fachbereich:
Fachbereichsübergreifend
Gesellschaft:
Vitos Hochtaunus gGmbH

Thomas Beßen geht in den Ruhestand

Friedrichsdorf-Köppern, 21. Juni 2017; Nach 29 Jahren als Leiter der Vitos Schule für Gesundheitsberufe Hochtaunus hat sich Thomas Beßen heute in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Christa Bürmann an, die bislang als Lehrerin der Schule im Hochtaunus und als innerbetriebliche Fortbildungsbeauftragte bei Vitos Rheingau tätig war.
 
Über 500 Schüler hat Beßen in fast 30 Jahren mit viel Herzblut, Engagement und einer großen Portion Humor zum Examen begleitet. „Viele davon haben im Laufe der Jahre die Stationsteams des mit der Schule verbundenen Vitos Waldkrankenhauses fachlich und menschlich bereichert und auf vielfältige Weise Karriere gemacht“, betont Servet Dag, Geschäftsführer der Vitos Hochtaunus, „und dafür gebührt Thomas Beßen höchste Anerkennung und mein herzlichster Dank“, so Dag weiter.

Bevor der gelernte Fachkrankenpfleger für Anästhesiedienst und Intensivpflege Beßen als Lehrer für Pflegeberufe am 1. Oktober 1988 seinen Dienst in Köppern antrat, machte er Station in den Krankenpflegeschulen in Frankfurt-Höchst und in Bad Homburg. Seitdem haben sich der Pflegeberuf und vor allem die Pflegeausbildung gewandelt. Neben neuen Ausbildungsstandards und einer voranschreitenden Akademisierung des Pflegeberufes haben natürlich auch gesellschaftliche Trends wie z.B. die Digitalisierung vor der - im hessischen Vergleich zu den kleinsten gehörenden - Krankenpflegeschule nicht haltgemacht. Thomas Beßen war es deshalb immer wichtig, Ausbildungsinhalte und vor allem die Wege, auf denen sie vermittelt werden, an die Lebenswirklichkeit seiner Schüler anzupassen. Eine von ihm aufgebaute digitale Pflege(aus)bildungsplattform wird er deshalb auch noch eine Weile in seinem Ruhestand weiterbegleiten. „Wir bilden für die Zukunft aus, nicht für die Vergangenheit“, war stets sein Motto.

 

 


Besonders wichtig war und ist es dem gebürtigen Essener, das Image des Pflegeberufes zu verbessern. Rückläufige Bewerberzahlen und ein geringeres Interesse junger Leute am Pflegeberuf sind auch in der Schule spürbar. Doch Beßen ist optimistisch: „Im Zuge der weiteren Professionalisierung der Pflege in Deutschland wird sich auch deren Selbstbewusstsein stärken und damit Veränderungen mit sich führen.“

In der kommenden Zeit freut er sich vor allem auf den Ruhestand im wörtlichen Sinne. Keine konkreten Pläne, keine Projekte, keine Verpflichtungen - einfach nur das tun, worauf er gerade Lust hat. Doch wahrscheinlich ist der Stundenplan des Zweifach-Opas schon bald voller als gedacht...

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