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Kreativtherapie in der Psychosomatik

"Wozu soll das gut sein?"

„Jetzt soll ich auch noch Malen lernen…“

Manch ein Patient wundert sich, wenn er zur Bewältigung seiner Probleme in der Psychosomatik zum ersten Mal mit der Kreativtherapie in Kontakt kommt.

Ob Malen, Bewegungstherapie oder Musizieren, diese Module schaffen etwas, was Sprache manchmal nicht vermag: eine momentane Befindlichkeit auszudrücken, die vielen Betroffenen erst auf diesem Weg bewusst wird.
Über Klang, Form und Farbe, Gesten und Bewegung werden Emotionen deutlich, ohne dass der- oder diejenige darüber nachdenkt. Nicht selten offenbaren sich spontan „Knackpunkte“, die man lange heruntergeschluckt oder ignoriert hat.

Es gibt viel zu entdecken

Der Selbsterfahrungsanteil bei den Kreativtherapien ist hoch, was dabei herauskommt, nicht vorhersehbar. Das kann die Offenbarung von etwas sein, das blockiert ist und gelöst werden möchte. Das können positive und stärkende Erlebnisse sein, die es sich lohnt zu vertiefen. Sie stellen wertvolle Kraftreserven dar für Zeiten, in denen es mal nicht so gut läuft.

Oft stellt sich auch die Erkenntnis ein, dass etwas nicht mehr benötigt wird, von dem man glaubte, es ginge nicht ohne. Dazu gehören Glaubenssätze, die prägend für die eigene Entwicklung sind und vieles blockieren („Das kannst Du doch nicht“, „Das ist nichts für Dich“, “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. „Ohne Fleiß keinen Preis“).

 

Begleitung durch alle Schritte

Die Kunsttherapeutin begleitet die Patientin und den Patienten durch alle Schritte des Prozesses, den die Kreativtherapie angestoßen hat. Sie gibt Impulse für das Tempo, lädt ein zum Innehalten und Spüren von neuen Erfahrungen, macht auf positive Erkenntnisse aufmerksam und bietet alternative Vorgehensweisen zum Ausprobieren an.

Die kreativtherapeutische Aufarbeitung von Lebensereignissen ermöglicht die Befreiung von alten Mustern die Entwicklung neuer Wege.

 

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