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FAQ Neubauprojekt Erwachsenenpsychiatrie

Die FAQ (Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) sollen Ihnen einen kurzen Überblick über das anstehende Neubauprojekt der Erwachsenenpsychiatrie von Vitos Rheingau geben.

Warum wird ein Neubau benötigt?

Aktuell sind die Stationen der Erwachsenenpsychiatrie in einzelne Gebäude untergebracht, die über das gesamte Eichberg-Gelände verteilt sind. Dieser Baustil wurde damals im 19. Jahrhundert angelegt und ist heute mit teilweise sehr langen Wegen für unsere Patientinnen und Patienten und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbunden. Mit dem Neubau für die Erwachsenenpsychiatrie möchten wir bestmögliche Bedingungen für die Behandlung der Patientinnen und Patienten in unserer Klinik Eichberg schaffen. Zudem wird der Neubau auch energetisch wesentlich besser aufgestellt sein als die alten Gebäude. 

Warum wird für den Neubau das Prinzesshaus abgerissen?

Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs wurden unterschiedliche Szenarien geprüft. Zentral war die Frage, wo der notwendige Neubau entstehen kann. In diesem Zusammenhang stellte sich heraus, dass ausschließlich die Variante in Frage kommt, bei der das Prinzesshaus für den Neubau weichen muss. Bei der Realisierung aller anderen Varianten hätten andere Häuser abgerissen werden müssen. 

Die Baulage bietet insbesondere folgende Vorteile: 

  • Der Bereich ist zentral gelegen und gliedert sich an das Kerngelände an. 
  • Patientinnen und Patienten und Besucherinnen und Besucher können über die nahe gelegene Bushaltestelle anreisen. 
  • Zu diesem Teil des Gebäudes gibt es einen eigenen Zufahrtsweg von der Kloster-Eberbach-Straße aus: Dadurch wird während der Bauphase der Klinikbetrieb weniger gestört (vgl. Baustellenfahrzeuge) und im späteren Betrieb ist die Anfahrt für Rettungswagen und andere Fahrzeuge unkritisch. 
  • Die Nähe zum Kloster Eberbach ermöglicht es zukünftigen Patientinnen und Patienten, Spaziergänge dort hin zu unternehmen. 

Was passiert mit den Bewohnern des Prinzesshauses?

Die Bewohner des Prinzesshauses wurden sozialverträglich in anderen Gebäuden auf dem Eichberg-Gelände untergebracht oder sind weggezogen.

Wann findet der Abriss statt?

Abrissgenehmigung für das Prinzesshaus liegt vor. Aus artenschutzrechtlichen Gründen wird mit dem Abbruch nicht vor dem 01. Oktober 2021 begonnen. Der Abriss erfolgt voraussichtlich im November 2021.

Das Prinzesshaus ist historisch interessant - wird eine Dokumentation dieses Gebäudes angefertigt?

Da das Prinzesshaus, wie ein Großteil der Gebäude auf dem Eichberg unter Denkmalschutz steht, wurde bereits in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen eine vollumfängliche Dokumentation vorgenommen, die auch Bilder umfasst.

Was passiert mit dem Beamtenhaus?

Auch hierzu stehen wir im engen Austausch mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Das Beamtenhaus wird in die Planung des Neubaus einbezogen; derzeit laufen verschiedene Überlegungen zur Nutzung des Gebäudes (zum Beispiel die Einrichtung von Therapieräumen). Wir sanieren das Haus fachgerecht und nach den bauhistorischen Vorgaben des Landesamts für Denkmalpflege Hessen.

Wann ist der Baustart?

Der Baustart wird voraussichtlich im Jahr 2022 sein. 

Wurde die Nähe zum Friedhof bei der Findung des Baufeldes berücksichtigt?

Ja, die Nähe zum Friedhof wurde berücksichtigt. So fanden umfassende Bodenuntersuchungen in einer Sicherheitszone zwischen Baufeld und Friedhof statt. Diese Untersuchungen wurden durch Experten vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. durchgeführt.

Kann ausgeschlossen werden, dass sich Grablagen auf dem Baufeld befinden?

Die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und der Firma Eggert durchgeführten Bodenuntersuchungen (Georadaruntersuchungen und Feststellungsgrabungen) haben keine Hinweise auf Grablagen gegeben. 

Was kostet der Neubau?

Aktuell wird von einem Kostenumfang von ca. 28 Millionen Euro ausgegangen. 

Wie wird der Neubau finanziert?

Die Finanzierung des Neubaus stützt sich zu gleichen Teilen auf drei Finanzierungssäulen. Diese gliedern sich in: Baupauschalen durch das Land Hessen, Eigenmittel und Fremdmittel durch Darlehen. 

Wie groß wird der Neubau sein?

Das Baufenster umfasst 2.800 qm, auf dieser Fläche wird der Neubau mit voraussichtlich fünf Stationen und einer Größe von ca. 4.500 qm abgebildet.

Woher weiß man, welche Nutzungsfläche nötig sein wird?

Die Nutzungfläche wurde durch das Standardraumprogramm von Vitos ermittelt, welches erfolgreich auch schon in der Vergangenheit umgesetzt wurde. 

Welche Stationen werden im Neubau unterkommen?

Es werden voraussichtlich alle Stationen der Erwachsenenpsychiatrie im Neubau untergebracht. Die Entscheidung über die Unterbringung der Suchtstation im Neubau steht derzeit noch aus. 

Wird es im Neubau auch Außenbereiche wie in den derzeitigen Gebäuden der Erwachsenenpsychiatrie geben?

Es wird verschiedene Außenbereiche geben, angefangen von einem Garten für die Gerontostation bis hin zu einer Dachterrasse. 

Was passiert mit den Gebäuden, in denen aktuell die Erwachsenenpsychiatrie untergebracht ist?

Die Gebäude werden zum Teil weiterhin für den Betrieb der Erwachsenenpsychiatrie genutzt. Dies geschieht durch zum Beispiel die Einrichtung von Sportstätten. Zudem wird derzeit der Aufbau einer Wahlleistungsstation geprüft. Ein Teil der Gebäude kann aber auch in andere Klinikbereiche integriert werden.

Wie lange wird die Bauphase andauern?

Derzeit ist von einer Bauphase von ca. zwei Jahren auszugehen.

Wann wird der Umzug in den Neubau möglich sein?

Voraussichtlich im September 2024. 

Wird es ein Therapiezentrum geben, und wenn ja: in welcher Form?

Teilweise wird das Therapiezentrum im Neubau der Klinik seinen Platz finden, denkbar ist auch die Nutzung des Beamtenhauses. Ziel ist es, die Therapieangebote so nah wie möglich an den Patienten zu lokalisieren. 

Für welchen Architekten wurde sich entschieden?

Der Auftrag wurde an das Architektenteam Generalplaner RDS Partner im Rahmen eines EU-Vergabeverfahrens vergeben.

In welcher Projektphase befindet sich der Bau derzeit?

Ende Juni 2021 wurde das VgV -Verfahren zur Findung eines Generalplaners abgeschlossen. Das im B-Plan (Bebauungsplan) genehmigte Baufenster wurde Vorort abgesteckt. Die Abrissgenehmigung für das Prinzesshaus wurde Vitos Rheingau erteilt. Der Abriss erfolgt voraussichtlich im November 2021. Der Bauantrag für den Neubau der KPP wird voraussichtlich im Dezember 2021 eingereicht werden.

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