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Die fortgeführten Feststellungsgrabungen in Idstein bleiben ohne Befund

Datum:
Gesellschaft:
Vitos Rheingau gGmbH

Bei den am Mittwoch durchgeführten Feststellungsgrabungen in Idstein wurden keine Grablagen entdeckt. Die Grabungen fanden rund um das Gräberfeld in unmittelbarer Nähe des Gedenkortes auf dem Kalmenhof-Gelände statt. Untersucht wurde ein Areal auf einem Privatgrundstück, das aufgrund des Vogelschutzes im Juli nicht gerodet werden konnte.

Die Einschätzung der Experten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V und der hessenARCHÄOLOGIE, dort eventuell auf bislang noch unbekannte Grablagen zu stoßen, war gering.

Viola Krause, Geschäftsführerin des Volksbundes in Hessen, stellte zu Beginn für alle beteiligten Parteien fest, dass es dennoch wichtig sei, auf diesen Geländeabschnitten zu graben. „Erst danach kann die Suche rund um die bestehende Kriegsgräberstätte mit einem belegbaren Ergebnis abgeschlossen werden.“

Am frühen Morgen machten sich Joachim Kozlowski, Umbetter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und Ferenc Kantor von der hessenARCHÄOLOGIE ans Werk und arbeiteten sich Zentimeter für Zentimeter ins Erdreich vor. Doch schnell wurde deutlich, dass auch in den untersuchten Bereichen keine Grablagen existieren.

„Nach den zuletzt durchgeführten Feststellunggrabungen haben wir mit diesem Ergebnis gerechnet. Dennoch  galt es die Aufklärungsarbeit rund um die fürchterlichen Ereignisse in Idstein  weiter voranzutreiben.“, äußert sich Servet Dag, Geschäftsführer von Vitos Rheingau, zu den Ergebnissen.

Die genauen Auswertungen der Untersuchungsergebnisse werden zeigen, ob sich Anhaltspunkte für die weiteren Opfergräber finden lassen.

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