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Großer Erfolg und große Auszeichnung: Die Vitos Klinik Eichberg gewinnt mit dem „Eichberger Modell“ den „Otsuka Team Award Psychiatry+ 2019“

Datum:
Fachbereich:
Erwachsenenpsychiatrie
Gesellschaft:
Vitos Rheingau gGmbH

Vitos Eltville/Berlin, 27. November 2019 – Großer Erfolg und große Auszeichnung für Vitos Rheingau: Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) sind Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll, Ärztliche Direktorin des Vitos Klinikums Rheingau und Klinikdirektorin der Vitos Klinik Eichberg, und Prof. Dr. Martina Hahn, klinische Pharmazeutin in der Vitos Klinik Eichberg, heute in Berlin für das „Eichberger Modell“ mit dem angesehenen „Otsuka Team Award Psychiatry+ 2019“ der Otsuka Pharma GmbH ausgezeichnet worden. Der Award wurde ihnen von Prof. Dr. med. Peter Falkai, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München und Vorsitzender der interdisziplinären Jury des Team Awards, verliehen. Vitos Rheingau-Geschäftsführer Servet Dag: „Wir freuen uns mit den Preisträgern, sind stolz auf die Auszeichnung und begreifen sie zugleich als Ansporn, die Behandlung der Patienten weiterhin konsequent zu verbessern.“

Von links: Heidi Zbinden (Managing Director Germany, Switzerland & Austria Otsuka Pharma GmbH), Frau Prof. Dr. S. Roll (Vitos), Prof. Dr. med. Peter Falkai, Frau Prof. Dr. Hahn (Vitos), Nienke Guhl (Senior Director BU CNS Otsuka Pharma)

Der „Otsuka Team Award Psychiatry+“ ist ein Förderpreis, der 2019 zum zweiten Mal von der Otsuka Pharma GmbH für zukunftsweisende, interdisziplinäre Behandlungskonzepte ausgeschrieben wurde. Eine teamübergreifende Zusammenarbeit bei der Behandlung psychisch erkrankter Patientinnen und Patienten, die deren Versorgung maßgeblich verbessert, steht dabei an erster Stelle. Das Team um Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll und Prof. Dr. Martina Hahn kann sich über einen geteilten ersten Platz freuen und erhält 10.000 Euro als Förderbeitrag. Dieser Betrag soll für weitere interdisziplinäre pharmazeutische Wissenschaftsprojekte, die den Patienten zugutekommen, genutzt werden.

Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll freut sich über die Auszeichnung: „Wir sind sehr glücklich darüber und zugleich auch stolz, dass wir diesen angesehenen Award gewonnen haben. Mit der Umsetzung des ‚Eichberger Modells‘ tragen wir maßgeblich dazu bei, die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte mit der Expertise pharmazeutischer Berater zu verknüpfen. Davon profitieren nicht nur die Ärztinnen und Ärzte, sondern auf lange Sicht natürlich die Patientinnen und Patienten.“ Das Konzept für das „Eichberger Modell“ wurde von Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll und Prof. Dr. Martina Hahn gemeinsam entwickelt und in der namensgebenden Vitos Klinik Eichberg im Rheingau eingeführt. Es zeichnet sich dadurch aus, dass in Kliniken – auch ohne Krankenhausapotheke – eine eigene Apothekerin bzw. ein eigener Apotheker für die Arzneimitteltherapiesicherheit fest angestellt ist. Diese arbeiten Hand in Hand mit den Ärztinnen und Ärzten der Klinik und sind deren Anlaufstelle bei allen pharmazeutischen Fragen. Konkret heißt das, sie beraten beispielsweise das medizinische Personal hinsichtlich möglicher Wechselwirkungen verschiedener Medikamente – Entscheidungen zur Medikation werden dann gemeinsam getroffen. Gleichzeitig sind sie aber auch Ansprechpartner für die Patientinnen und Patienten, beraten diese zu den Anwendungen, möglichen Wechselwirkungen, aber auch den Vor- und Nachteilen einzelner Medikamente, zu alternativen medikamentösen Therapiemöglichkeiten und überprüfen ihre Medikamentenlisten. Durch die enge Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Ärzten, Apothekern und den Patienten selbst sowie ihren Angehörigen kann so im Dialog die bestmöglichste Entscheidung für das Wohl der Patienten getroffen werden. Servet Dag dazu: „Im ‚Eichberger Modell‘ zeigt sich, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit sein kann, um im Sinne der Patienten einen echten und spürbaren Mehrwert zu schaffen. Ich gratuliere dem Team herzlich und freue mich, dass die wertvolle Arbeit mit einem so renommierten Preis gewürdigt wird“.

Auch Prof. Dr. Martina Hahn liegt das Projekt und der Award sehr am Herzen: „Wir sehen den Award auch als Chance, mehr Menschen auf die Vorteile, die das ‚Eichberger Modell‘ mit sich bringt, aufmerksam zu machen. So können in Zukunft noch mehr Patientinnen und Patienten von diesem fortschrittlichen und bewährten Behandlungskonzept profitieren.“

Nach dem „Innovationspreis für nachhaltiges Krankenhausmanagement“ der Universität Witten Herdecke, den die Professorinnen im Jahr 2016 erhalten hatten, ist der „Otsuka Team Award Psychiatry+ 2019“ bereits die zweite Prämierung der Wissenschaftlerinnen für das von ihnen entwickelte „Eichberger Modell“.

Pressemitteilung als PDF zum Download

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