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Wechsel an der Spitze der Krankenpflegedirektion bei Vitos Rheingau

Datum:
Fachbereich:
Fachbereichsübergreifend
Gesellschaft:
Vitos Rheingau gGmbH

Auf Klemens Kropp folgt Sven Keitel. Der Festakt für die Krankenpflegedirektoren würdigt zugleich die Eröffnung der Klinik für Psychosomatik und deren Klinikdirektor.

Zwei Willkommen, ein Abschied, eine Eröffnung. Mit einem Festakt beging Vitos Rheingau an diesem Mittwoch gleich vier Anlässe. Der langjährige Krankenpflegedirektor des Klinikums Rheingau, Klemens Kropp, wurde aus dieser Funktion verabschiedet, sein Nachfolger Sven Keitel begrüßt. Zugleich wurde die Eröffnung der Klinik für Psychosomatik offiziell begangen und ihr Klinikdirektor, Dr. Thorsten Bracher, willkommen geheißen.  

„Mit der Eröffnung der Klinik für Psychosomatik Eltville fügen wir der über 200jährigen Geschichte der Psychiatrie im Rheingau ein neues Kapitel hinzu“, erklärt Gastgeber Servet Dag, der Geschäftsführer von Vitos Rheingau. „Es erfüllt mich mit großer Freude, mit der Eröffnung unserer neuen Klinik eine regionale Versorgungslücke geschlossen zu haben. Unsere langjährige Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit psychisch bedingten Leiden wird klinikübergreifend zu vielen Synergieeffekten führen, von denen sowohl Mitarbeiter als auch Patienten profitieren werden. Insbesondere unseren Patienten wünsche ich – angelehnt an den Namen ‚Vitos‘, der sich aus den lateinischen und griechischen Wörtern für Leben ‚vita‘ und ‚bios‘ zusammensetzt und also selbst ‚Leben‘ bedeutet – dass die richtige ‚Zeit.Für ein besseres Leben‘ gekommen ist. So lautet auch der Slogan unserer neuen Klinik.“

Fast zeitgleich mit der offiziellen Eröffnung der Klinik und der Begrüßung von deren Klinikdirektor Dr. Thorsten Bracher wechselte der langjährige Krankenpflegedirektor des Klinikums, Klemens Kropp, innerhalb des Unternehmens in die Position des Gesundheitskoordinators/managers. So feierte Vitos Rheingau auch seine Verabschiedung und begrüßte seinen seit dem 1. März tätigen Nachfolger Sven Keitel.

„Sie haben erfahren, welchen Wert Gesundheit hat und in welcher Wechselwirkung er mit dem Beruf steht. Damit können Sie in dem neuen Job eine persönliche Erfahrung einbringen, die wertvoll ist für einen Gesundheitskoordinator, wie sie jetzt in den Vitos Einrichtungen neu etabliert werden. Sie sollen vor Ort das betriebliche Gesundheitsmanagement „Fit bei Vitos“ umsetzen. Konzernweit sollen gesundheitsorientierte Angebote geschaffen werden, um sowohl die Gesundheit als auch die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern“, so beschreibt die Landesdirektorin des LWV Hessen, Susanne Selbert, sein neues Aufgabengebiet.

Die Nachfolge von Klemens Kropp als Krankenpflegedirektor übernimmt Sven Keitel. Er war seit 2016 in der gleichen Funktion bei Vitos Kurhessen tätig nach Stationen als Krankenpfleger, Stationsleiter und Pflegedienstleiter unter anderem beim Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim. Sven Keitel ist Diplompflegewirt (FH); bei Vitos Kurhessen hatte er zusätzlich die Position des Migrationsbeauftragten für das Klinikum Kurhessen inne.

Auf die neue Klinik für Psychosomatik ging der Geschäftsführer der Vitos GmbH, Reinhard Belling ein. In seiner Rede betonte er, wie wichtig für den Psychiatriekonzern Vitos das nah verwandte Gebiet der Psychosomatik ist: „Vitos Rheingau hat mit der Eröffnung der Klinik für Psychosomatik ein bedarfsgerechtes Angebot geschaffen – und damit gleichzeitig eine strategisch wichtige Entscheidung für den Standort Eltville getroffen“. Die Klinik, die am 1. Januar in Betrieb gegangen ist, ist seit Ende Januar voll belegt und führt bereits eine Warteliste.

Bei Dr. Thorsten Bracher wissen die Verantwortlichen von Vitos und LWV die neue Klinik gut aufgehoben. Der Facharzt für psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie habe Vitos und LWV mit seinen umfangreichen Erfahrungen beim Aufbau und Start psychosomatischer Akutkliniken überzeugen können. Man sei sicher, dass er mit den unterschiedlichen Anforderungen, die der Aufbau einer neuen Klinik mit sich bringe, als Chefarzt erfolgreich umgehen werde.

Thorsten Bracher betonte die Notwendigkeit, bei der Behandlung seiner Patienten den Veränderungen in der medialen Realität Rechnung zu tragen. Aber auch die Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft gelte es zu berücksichtigen. Im Zentrum des Handelns und Behandelns müsse aber immer das Ziel stehen, dass die Patienten die Klinik in einem gebesserten Zustand und zufrieden verließen.

Die Gewürdigten Klemens Kropp, Sven Keitel und Thorsten Bracher bedankten sich in ihren Redebeiträgen herzlich für die Würdigungen und das entgegengebrachte Vertrauen – und für die guten Wünsche, die ihnen und der neuen Klinik auch Landrat Frank Kilian und Bürgermeister Patrick Kunkel im Namen von Heimatgemeinde und Heimatkreis überbrachten.

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