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Übergangseinrichtung für Drogenabhängige

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer ab dem 18. Lebensjahr, bei denen primär eine Abhängigkeit von illegalen Drogen vorliegt. Eine weitere psychiatrische Begleiterkrankung (Doppeldiagnose) stellt kein Ausschlusskriterium dar. Die Übergangseinrichtung verfügt über acht Plätze.

Die Übergangseinrichtung erbringt Leistungen im Rahmen der Wiedereingliederung gemäß § 75 ff. SGB XII. Sie bietet ein drogenfreies, zeitlich befristetes Betreuungs- und Wohnangebot für drogenabhängige Menschen. Die Einrichtung bietet den Klienten die Möglichkeit, Lebens,- bzw. Anschlussperspektiven zu entwickeln und die Weiterbehandlung bzw. -betreuung in einer entsprechenden Einrichtung zu planen. 

Ziel der Maßnahme ist es, jedem Klienten ein passgenaues Folgeangebot zu vermitteln. Nur dann zählt die Maßnahme vonseiten der Übergangseinrichtung als erfolgreich abgeschlossen. In der Regel erstreckt sich die Maßnahme über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. Eine Verlängerung darüber hinaus ist in begründeten Fällen möglich. Wichtig ist, eine drogenfreie Atmosphäre zu schaffen, die Vertrauen fördert und tragfähige therapeutische Beziehungen zulässt. Im Hinblick auf die erforderliche Drogenfreiheit sind eindeutige Grenzen und Verhaltensregeln notwendig, die in einer Hausordnung niedergelegt sind.

Therapeutische Ziele:

  • Erlernen eines konfliktfreien Zusammenlebens in der Gemeinschaft
  • seelische und körperliche Stabilisierung durch Einzel- und Gruppengespräche
  • Erlernen neuer Konfliktbewältigungsstrategien
  • Entwicklung von Krankheitsbewusstsein und Veränderungsbereitschaft
  • Entwicklung konkreter Perspektiven für die weitere Behandlung
  • Entwicklung einer realistischen Lebensplanung. Dies bedeutet auch, die Vorstellung bezüglich eines drogenfreien Lebens kritisch zu reflektieren und mit konkreten Inhalten zu füllen.
  • Einleitung erster Schritte zur Klärung der sozialen Situation einschließlich der persönlichen Beziehungen, der Arbeits- und Wohnsituation
  • Klärung juristischer und sozialrechtlicher Angelegenheiten
  • Heranführung an einen strukturierten Tagesablauf und eine geregelte Beschäftigung innerhalb und außerhalb der Einrichtung. Dies bedeutet, dass die Teilnahme an der Arbeits- und Beschäftigungstherapie sowie an Freizeit-, Sport- und Kreativangeboten verpflichtend ist.
  • Verbesserung des allgemeinen physischen und psychischen Zustandes
  • Förderung der Grundarbeitsfähigkeit.

Kontakt

Bei Fragen zur Aufnahme und zu Betreuungsmöglichkeiten in einer unserer Einrichtungen informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich über unsere Angebote.

Wohngruppenleiterin Vitos begleitende psychiatrische Dienste Riedstadt

Barrabas

Sabine Barrabas

Telefon:
0 61 58 ‐ 18 37 84
E-Mail:
sabine.barrabas(at)vitos-riedstadt.de

Adresse & Anfahrt

Übergangseinrichtung für Drogenabhängige

Philippsanlage 101
64560 Riedstadt

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