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Angebote des Stimulationszentrums

Für Patient/-innen, die an einem schweren depressiven Syndrom oder anderen schweren psychiatrischen Erkrankungen leiden, kann die Behandlung mit (Hirn-) Stimulationsverfahren hilfreich sein. Im Heppenheimer Stimulationszentrum kommen zum Einsatz: repetitive transkranielle Magnetstimulation, Elektrokrampftherapie, Vagusnervstimulation und Lichttherapie. 

Experteninterview zur rTMS

In unserer Klinik kommt die rTMS bereits seit über fünf Jahren erfolgreich zum Einsatz. Inzwischen wurden ungefähr 3.000 Therapiesitzungen durchgeführt. Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Thomas Rechlin spricht im Interview mit seinen Kollegen aus Haina und dem Rheingau über die Funktionsweise des Verfahrens, dessen Möglichkeiten sowie über seine langjährige Erfahrung. Zum Experteninterview

Vagusnervstimulation

Die direkte Vagusnervstimulation, kurz VNS, ist als invasives Verfahren in der Behandlung spezieller Epilepsieformen und therapieresistenter Depressionen etabliert, bedarf aber eines (neurochirurgischen) operativen Eingriffes und wird deshalb nur selten angewendet. 

Bei der peripheren VNS wird mittels einer Serie von elektrischen Impulsen ein peripherer Ast des Nervus vagus, der in der Ohrmuschel verläuft, gereizt. Die Patient/-innen tragen für die Behandlung eine Elektrode im Ohr. Die Stimulation wird zumeist als Kribbeln wahrgenommen. Die Behandlung sollte über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen für täglich zweimal 60 Minuten erfolgen. Relevante Nebenwirkungen der peripheren Vagusnervstimulation sind nicht bekannt.

Lichttherapie

Eine Lichttherapie kann antriebsfördernd und stimmungsaufhellend wirken und wird zur Behandlung unterschiedlicher psychiatrischer Störungen eingesetzt. Insbesondere bei Depressionsformen, die saisonal unterschiedlich ausgeprägt sind, wird die Lichttherapie empfohlen. Dabei treten die Symptome vor allem in der lichtarmen Jahreszeit (Herbst/Winter) stärker auf. 

Im Rahmen der Lichttherapie schaut der Patient /die Patientin täglich aus mindestens 1 m Abstand für etwa 30 Minuten in die Lichttherapielampe. Dabei müssen die Augen geöffnet sein, damit möglichst viel Licht auf die Netzhaut treffen kann. 

Kontakt

Oberärztin Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Heppenheim

Prof. Dr. med. Laura Kranaster

Telefon:
0 62 52 ‐ 1 60
E-Mail:
Laura.Kranaster(at)vitos-suedhessen.de

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