
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Chor der Behindertenhilfe Idstein „Happy Singers“, der der Feierstunde einen persönlichen und fröhlichen Rahmen verlieh.
Die Geschäftsführerin von Vitos Teilhabe, Olga Fröse, musste ihre Teilnahme kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Die offizielle Begrüßung übernahm daher Jochen Schütz, Vitos Konzerngeschäftsführer Personal und Finanzen. In seiner Ansprache sprach er von „einem Meilenstein in der Entwicklung der Behindertenhilfe von Vitos.“ Alexander Kurz-Fehrlé gebe der Behindertenhilfe bei Vitos nun ein Gesicht. Er sei bestens geeignet, um ein gemeinsames Selbstverständnis und eine gute Vernetzung der über ganz Hessen verteilten Einrichtungen zu fördern.
Jochen Schütz würdigte den jahrzehntelangen Einsatz von Alexander Kurz-Fehrlé für das Unternehmen. Seit 35 Jahren ist der erfahrene Pädagoge Teil der Organisation, seit 1989 in der Behindertenhilfe tätig. Er prägte über viele Jahre als Regionalleiter die Entwicklung von Wohn- und Unterstützungsangeboten in Südhessen.
2008 war er zudem an der Findung des heutigen Namens „Vitos“ beteiligt. „Du hast die Entwicklung unseres Unternehmens nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet. Du stehst für Kontinuität und zugleich für die Bereitschaft, Neues verantwortungsvoll zu entwickeln“, so der Konzerngeschäftsführer in seinem persönlichen Grußwort.
„Dein Herz hängt an den Bewohnerinnen und Bewohnern. Du bist ein sehr erfahrener Pädagoge, ein fachlicher Vorreiter und jemand, der die Fähigkeit besitzt, groß zu denken.“
Würdigung aus den Regionen
Mit der neuen Leitungsstruktur stärkt Vitos Teilhabe die strategische Weiterentwicklung der Behindertenhilfe. Klare Zuständigkeiten und eine gebündelte fachliche Steuerung schaffen die Grundlage für eine noch engere Vernetzung zwischen den Regionen.
Andreas Glomb, Teamleiter der Heilpädagogisch-Therapeutischen Intensivgruppe (HTI) in Riedstadt und langjähriger Wegbegleiter von Alexander Kurz-Fehrlé, fasste die gemeinsamen 35 Jahre zusammen: „Durchhaltevermögen, strategischer Weitblick und der klare Fokus auf Personalentwicklung sowie Fort- und Weiterbildung waren immer prägend für Deine Arbeit. Selbstbewusste Mitarbeitende sind auch dein Verdienst“, so Glomb. Besonders betonte er Alexander Kurz-Fehrlés Fähigkeit, Potenziale zu erkennen und zu entwickeln.
Sein Wunsch an den neuen Betriebsstättenleiter: Impulse zu setzen und eine tragfähige Plattform für künftige fachliche und strukturelle Entwicklungen zu schaffen.
Auch seine Nachfolgerin in der Region Riedstadt, Lisa-Marie Knorr, würdigte die gemeinsame Zeit. Alexander Kurz-Fehrlé sei stets ein Vorbild gewesen mit konsequentem Fokus auf die Klientinnen und Klienten. Der fachliche Austausch habe für ihn immer einen hohen Stellenwert gehabt. „Er hat die besondere Fähigkeit, Menschen zu begleiten und zu befähigen, als wären sie schon dort, wo er sie sieht“, sagte sie.
„Bewährtes weiterentwickeln“
In seiner Antrittsrede dankte Alexander Kurz-Fehrlé für das Vertrauen und die Offenheit, die ihm in den Regionen begegnet seien. Im Mittelpunkt seines Handelns stehe die Zufriedenheit der Klientinnen und Klienten. „Wir wollen das Leben der Betreuten lebenswert machen“, betonte er. Wichtig sei ihm, zu wissen, wo ein Mensch stehe – und ihn genau dort abzuholen.
Seine Themen seien Vielfalt, klare Angebotsprofile, hohe fachliche Kompetenz und eine gemeinsam abgestimmte strategische Ausrichtung. Bewährtes wolle er weiterentwickeln, regionale Stärken sichtbar machen und den Austausch untereinander fördern. Die Behindertenhilfe von Vitos Teilhabe sei in ihrer Angebotsstruktur stark aufgestellt und zeichne sich durch eine sehr gute Zusammenarbeit aus. Darauf gelte es aufzubauen.
Zu seinen zentralen Aufgaben gehören künftig die fachlich-strategische Gesamtverantwortung für die Behindertenhilfe, die Steuerung der Bereichs- und Teamleitungen, die Sicherung zeitgemäßer Qualitätsstandards sowie die fachliche Vertretung gegenüber Behörden und Kooperationspartnern.
Mit der Einführung von Alexander Kurz-Fehrlé als Betriebsstättenleiter setzt Vitos Teilhabe ein deutliches Zeichen für Kontinuität, fachliche Weiterentwicklung und eine klare gemeinsame Haltung in der Behindertenhilfe.