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Aufnahme

Am Anfang einer Begleitung steht die Hilfeplanung. Sie beginnt mit der Erstellung eines Integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplans (IBRP) bzw. einer Integrierten Teilhabeplanung (ITP) durch eine koordinierende Bezugsperson. Das ist in der Regel ein Mitarbeiter einer gemeindepsychiatrischen Einrichtung, eines Krankenhauses oder des Gesundheitsamts. Der Hilfeplan wird beim Kostenträger eingereicht, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV Hessen). Die ITP wird mittelfristig den IBRP ersetzen.

In der sich anschließenden Hilfeplankonferenz besprechen Vertreter des LWV Hessen, der örtlichen Leistungsanbieter und des Gesundheitsamts mit dem Betroffenen und seiner koordinierenden Bezugsperson die individuelle Situation und legen eine Zielplanung fest, in der Regel für den Zeitraum eines Jahres. Dafür ist es wichtig, den zukünftigen Klienten mit seinen Fähigkeiten und Einschränkungen kennenzulernen und seine Situation zu verstehen. Erst dann können die Angebote auf seine Persönlichkeit und die individuelle Lebenssituation zugeschnitten werden.

Die Hilfeplanung ist ein flexibles Instrument. Das heißt, die festgelegten Maßnahmen werden regelmäßig überprüft und der aktuellen Situation angepasst.

Danach werden die geplanten Maßnahmen umgesetzt, zum Beispiel durch Aufnahme des Klienten in einen unserer Wohnverbünde und in eine Tagesförderstätte. Der Hilfeplan legt auch die weiteren therapeutischen und begleitenden Maßnahmen fest.

Kontakt

Therapeutische Leiterin Vitos begleitende psychiatrische Dienste Hadamar

Wingender

Christina Wingender

Telefon:
0 64 33 ‐ 91 70
E-Mail:
christina.wingender(at)vitos-weil-lahn.de

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