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Ein neuer Kopf für eine neue Klinik: Begrüßung des Klinikdirektors Prof. Dr. med. Christoph Fehr

Datum:
Fachbereich:
Erwachsenenpsychiatrie
Gesellschaft:
Vitos Weil-Lahn gGmbH

Prof. Dr. med. Christoph Fehr leitet seit dem 1. April die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Hadamar und Weilmünster.

von links nach rechts: PD Dr. Christoph Best, Klinikdirektor Vitos Klinik für Neurologie Weilmünster und Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikum Weil-Lahn; Matthias Schulz, Krankenpflegedirektor Vitos Klinikum Weil-Lahn; Jörg Bühring, Prokurist Vitos Weil-Lahn; Michael Ruoff, Bürgermeister Hadamar; Dr. Martin Schüler, Oberarzt; Dr. Eva-Maria Schneider, Oberärztin; Prof. Dr. Christoph Fehr, Klinikdirektor; Martin Engelhardt, Geschäftsführer; Swetlana Schmied, stellvertretende Klinikdirektorin in Weilmünster; Reinhard Belling, Geschäftsführer Vitos GmbH.

Hadamar/Weilmünster, 23. April 2021 – Ein neuer Klinikdirektor und ein moderner Neubau in Hadamar – die Psychiatrie im Landkreis Limburg-Weilburg ist in Bewegung. In Hadamar wurden mehr als 21 Millionen in ein neues Klinikgebäude investiert und wenige Tage, bevor Patient/-innen einziehen, wurde der neue Klinikdirektor begrüßt. Prof. Dr. med. Christoph Fehr leitet seit dem 1. April die Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Hadamar und Weilmünster. Vitos Konzerngeschäftsführer Reinhard Belling und Bürgermeister Michael Ruoff waren vor Ort, um dem Facharzt einen guten Start zu wünschen. Zahlreiche Gäste verfolgten die Begrüßung per Onlineübertragung.

Sozialminister Kai Klose sendete mittels Videobotschaft gute Wünsche für Prof. Fehr und einen erfolgreichen Start in der neuen Klinik. Er unterstrich, dass psychisch erkrankte Menschen besonders von der Pandemie betroffen seien und neue Angebote bräuchten.

Die Vitos Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Selbert sieht Prof. Fehr als großen Gewinn für Vitos Weil-Lahn. „Mich freut nicht zuletzt, dass Ihnen die interdisziplinäre Qualifizierung des medizinischen Nachwuchses sehr am Herzen liegt“, betont Selbert. „Das ist eine wichtige Investition in die Zukunft.“

„Der Dienstantritt von Prof. Fehr fällt in eine herausfordernde Zeit“, stellte Vitos Geschäftsführer Reinhard Belling fest. „Die psychiatrischen Häuser spüren die Auswirkungen der Pandemie deutlich, auch wenn sie nicht unmittelbar in die medizinische Versorgung der COVID-19-Patienten eingebunden sind. Der Aufwand im Klinikalltag ist durch die hohen Hygieneauflagen und die schwereren Krankheitsverläufe erheblich gestiegen“.

Bürgermeister Michael Ruoff zeigte sich überzeugt, dass auch mit dem neuen Klinikdirektor die gute Zusammenarbeit fortgesetzt werde und stellte zudem die wirtschaftliche Bedeutung der Einrichtungen auf dem Mönchberg heraus: “Hadamar profitiert sehr von den rund 70 Millionen Euro, die Vitos auf dem Klinikareal investiert.“

Dreiklang von Patientenanliegen, Mitarbeiterinteressen und Organisationsnotwendigkeiten

Prof. Fehr skizzierte in einem Impulsvortrag den zukünftigen Weg der Klinik. „Im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie gibt es in den letzten 20 Jahren einen enormen Wissenszuwachs“, so Prof. Fehr. Dank der Forschung sei es möglich, die Behandlung von psychischen Erkrankungen kontinuierlich zu verbessern. „Wir verstehen inzwischen viel besser, wie psychische Erkrankungen entstehen und erkennen zunehmend, wie eine sinnvolle Prävention psychischer Erkrankungen aussieht“, erläuterte der Facharzt. „Zudem werden die Zusammenhänge zwischen körperlichen und seelischen Erkrankungen immer tiefer erforscht.“

Darin sieht Prof. Fehr neue Chancen und Möglichkeiten, um die Behandlungsprogramme weiter zu entwickeln.

Der 51-Jährige setzt auf Gemeinsamkeit: Zum einen misst er der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit in der Klinik eine hohe Bedeutung zu, zum anderen möchte er die Kooperationen mit somatischen Kliniken und weiteren Partnern des Gesundheitswesens ausbauen.

Für seine zukünftige Tätigkeit sei ihm vor allem eine Arbeit auf Augenhöhe mit Respekt und Wertschätzung wichtig, hob der neue Klinikdirektor hervor. „Für mich ist dies ein Dreiklang, der Patientenanliegen, Mitarbeiterinteressen und Organisationsnotwendigkeiten gleichermaßen und ausgewogen berücksichtigt.“

Martin Engelhardt, Geschäftsführer von Vitos Weil-Lahn, sieht der Zusammenarbeit positiv entgegen: „Ich freue mich, dass wir mit Prof. Fehr einen hoch qualifizierten Facharzt aus einer großen Versorgungsklinik gewonnen haben. Sein Werdegang und seine Qualifikationen passen ideal zu den Anforderungen, die vor ihm liegen.“

Hintergrund

Menschen mit allen Formen psychischer Störungen finden Hilfe in der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Hadamar und Weilmünster. Akute- und chronische Depressionen, bipolare affektive Störungen, Suchterkrankungen und Psychosen gehören zu den typischen Krankheitsbildern. Aber auch psychische Störungen im Alter, ADHS, akute Belastungsreaktionen, Anpassungsstörungen sowie Störungen in der Emotions- und Stressregulation und posttraumatische Belastungsstörungen sind häufige Gründe, warum Patienten in der Klinik behandelt werden. 

Für Betroffene gibt es ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote in Hadamar und Weilmünster. Tageskliniken und Ambulanzen sind zudem auch in Limburg und in Weilburg zu finden.

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