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Korruptionsprävention

Für Vitos sind Kooperationen mit externen Partnern notwendig und wünschenswert. Gleichzeitig wollen wir gewährleisten, dass wir dabei frei von unlauteren Einflüssen handeln. Wir wollen einen Korruptionsverdacht und das damit einhergehende Strafbarkeitsrisiko möglichst ausschließen bzw. zumindest erheblich reduzieren.

Deshalb sind bei Vitos Art und Umfang der Zusammenarbeit mit externen Partnern in bestimmten Fällen begrenzt. Eine interne Dienstanweisung regelt die Details.

Allgemeine Grundsätze
Für alle Formen der Zusammenarbeit halten wir stets diese vier Grundprinzipien ein:

  1. Trennungsprinzip
  2. Transparenz-/Genehmigungsprinzip
  3. Dokumentationsprinzip
  4. Äquivalenzprinzip

Verträge über Klinische Studien/Anwendungsbeobachtungen
Vitos beteiligt sich nur an klinischen Studien, wenn

  • die begründete Aussicht besteht, dass von der Studie ein besonderer wissenschaftlicher Nutzen ausgeht oder
  • eine Verbesserung der medizinischen Behandlung für seine Patienten und Klienten zu erwarten ist.

Anwendungsbeobachtungen werden durch den Vitos Konzern nur unterstützt, wenn

  • der an der Anwendungsbeobachtung interessierte Prüfarzt einen besonderen wissenschaftlichen Nutzen oder
  • eine erwartete Verbesserung der medizinischen Behandlung für die Vitos Patienten und Klienten nachvollziehbar darlegen kann.

Die Durchführung klinischer Studien und die Unterstützung von Anwendungsbeobachtungen bedürfen vorab einer rechtlicher Prüfung durch die Vitos Compliance-Beauftragte und der Genehmigung der jeweiligen Geschäftsführung. Zusätzlich bewerten vorab der Fachbeirat und die zuständige Ethik-Kommission das Vorhaben.

Sponsorverträge zu Werbezwecken
Vitos trägt grundsätzlich alle Kosten für die Durchführung wissenschaftlicher Tagungen, Kongresse, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen oder Fachmessen selbst. Dies schließt meistens die vollständige oder teilweise Finanzierung durch externe Partner aus. Ausnahmen von diesem Grundsatz regelt eine interne Dienstanweisung.

Vergabe von Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen
Entscheidungen zur Vergabe von Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen dürfen nicht von sonstig bestehenden Dienstleistungsbeziehungen mit externen Partnern abhängig sein bzw. beeinflusst werden. Sie müssen sich ausschließlich nach vergaberechtlichen, qualitativen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten richten.

Spenden
Vitos kann grundsätzlich Spenden annehmen.

Aus Unabhängigkeitsgründen nimmt Vitos jedoch weder direkt noch indirekt Spenden von externen Unternehmen an, wenn

  • der begründete Verdacht bestehen könnte, dass sie Beschaffungs- oder Behandlungsentscheidungen beeinflussen könnten oder
  • sie aus Umsatzgesichtspunkten gewährt werden.

Vitos darf Spenden nur zum Zwecke der Forschung und Lehre, zur Verbesserung der Gesundheits- oder Patienten-/Klientenversorgung, zu Aus-, Fort- und Weiterbildungszwecken oder für mildtätige Zwecke annehmen.

Möchte Vitos seinerseits spenden, ist das nur zulässig, wenn diese Spenden gemeinnützigen/mildtätigen Zwecken dienen. Die Spenden dürfen nicht zu mittelbaren oder unmittelbaren Vorteilen für Vitos Mitarbeiter oder deren Angehörigen führen.

Kontakt mit Vertretern von Pharmafirmen
Die Auswahl von Arzneimitteln erfolgt ausschließlich über die Vitos Arzneimittelkommission.

Pharmavertreter können von Klinikdirektoren oder in Absprache mit diesen in Vitos Kliniken eingeladen werden. Dort können sie über neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder Produkte informieren. Ein Austausch mit Pharmareferenten ist somit nur auf Einladung von Vitos gestattet.

Annahme von Belohnungen und Geschenken
Die Annahme von Belohnungen und Geschenken durch Vitos Mitarbeiter ist grundsätzlich ausgeschlossen. Ausnahmen sind Geschenke mit offenkundig geringem Wert von bis zu 10 Euro.