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Fünf Jahre Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Hanau

Datum:
Fachbereich:
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Gesellschaft:
Vitos Herborn gGmbH

Seit fünf Jahren gibt es die Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Hanau.

Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Hanau© Vitos Herborn
Die Klinik am Sophie-Scholl-Platz in Hanau besteht aus zwei separaten Gebäudeteilen, die durch einen Übergang miteinander verbunden sind. Im einen Teil sind die drei Stationen untergebracht, im anderen Gebäudeteil befinden sich der ambulante und teilstationäre Bereich.

Seit fünf Jahren gibt es die Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Hanau. Als Fachklinik bietet sie eine breite Palette von Diagnostik und Behandlung von psychischen Auffälligkeiten und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen zwischen Grundschulalter und Volljährigkeit. Die Einrichtung am Sophie-Scholl-Platz im Stadtteil Lamboy und ihre Außenstelle in Dietzenbach versorgen heute den westlichen Main-Kinzig-Kreis mit der Stadt Hanau sowie den Kreis und die Stadt Offenbach.

„Mit unseren 45 stationären Betten und den über 30 Plätzen in den Ambulanzen und Tageskliniken in Hanau und Dietzenbach können wir innerhalb unserer Versorgungsregion wohnortnahe Behandlungsangebote machen“, sagt Vitos Geschäftsführerin Esther Storto. „Perspektivisch möchten wir durch neue Kooperationen die Therapiemöglichkeiten für junge Menschen in der Phase zwischen Jugend und Erwachsenenalter weiter verbessern.“

Leyla Tekin-Gaimann arbeitet seit dem Start im Jahr 2020 in der Klinik – zunächst als stellvertretende Klinikdirektorin, seit Oktober 2024 hat sie selbst die Klinikleitung übernommen. Sie erinnert sich noch gut an die Startphase in dem hellen Neubau auf dem ehemaligen Kasernengelände. „Wir sind mitten in der Corona-Pandemie gestartet und haben es geschafft, mit unserem Team einen stabilen Klinikbetrieb aufzubauen. Allein im ersten Jahr konnten wir so knapp 1300 junge Patient/-innen stationär, ambulant und tagesklinisch behandeln“, denkt die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zurück.

Heute, fünf Jahre später, ist die Klinik in Hanau und der Region „angekommen“. „Wir werden von der Politik und der Bevölkerung als wichtige und professionelle Einrichtung wahrgenommen“, betont Leyla Tekin-Gaimann. Ein weiterer Meilenstein dieser Entwicklung: Ab Oktober 2023 übernahm die Klinik zusätzlich die Pflichtversorgung für Hanau, den westlichen Main-Kinzig-Kreis, die Stadt und den Landkreis Offenbach. Auch die enge Verzahnung mit der Paula-Fürst-Schule im benachbarten denkmalgeschützten Gebäude sowie die gute Kooperation mit dem Klinikum Hanau stärken ihre regionale Vernetzung.

Die Paula-Fürst-Schule – eine Förderschule für kranke Schülerinnen und Schüler während der Zeit ihrer Therapie – befindet sich direkt neben der Klinik in einem der denkmalgeschützten sanierten Altbauten am Sophie-Scholl-Platz. Der Umfang und der Inhalt des Unterrichts richten sich dort ganz nach der individuellen Situation der Kinder.

Für die Zukunft hat sich Leyla Tekin-Gaimann vorgenommen, ihre jungen Patient/-innen noch besser dabei zu unterstützen, die Kontrolle über ihr eigenes Leben zurückzugewinnen und wieder selbstbestimmt zu handeln. „Empowerment“ nennt das die Fachfrau und setzt dabei auf die Förderung von Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Teilhabe. Ein Konzept, bei dem auch die Fachleute ihre eigene Rolle in der Therapie noch einmal neu definieren müssen.

Außerdem stehen der weitere Ausbau der regionalen Versorgung und die Präventionsarbeit im Fokus der Klinikdirektorin. Einen wichtigen Schritt hat die Klinik dazu schon gemacht: Vor zwei Jahren hat das Haus eine Akkreditierung für eine Kinderschutzgruppe von der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin bekommen. Die Gruppe bietet Expertise und Unterstützung im Umgang mit Kindeswohlgefährdung. Außerdem fördert sie die Sensibilisierung für dieses Thema und ist gut vernetzt mit der Kinderklinik Hanau und den regionalen Jugendämtern und Schulen.

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