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rTMS

Ähnliche Begriffe: Stimmulationsverfahren, EKT, repetitive transkranielle Magnetstimulation

Bei der rTMS (repetitive transkranielle Magnetstimulation) handelt es sich um eine nicht-invasive, nahezu schmerz- und nebenwirkungsfreie Ergänzung oder Alternative zur medikamentösen Therapie bei Depressionen, Schizophrenie und weiteren psychischen Erkrankungen.

Vitos Icon Behandlungsmethode

Das Wirkprinzip der rTMS ist die elektromagnetische Induktion des Gehirns durch sehr kurze Magnetimpulse, die meistens auf den Stirnlappen (dorsolateraler präfrontaler Cortex) ausgerichtet ist. Die am Kopf präzise in Position gebrachte stromdurchflossene Spule erzeugt ein Magnetfeld, welches wiederum Stromflüsse in den Nervenzellen des Gehirns moduliert. So lassen sich Gehirnregionen gezielt anregen oder beruhigen. Die Stärke der Magnetfelder entspricht in etwa der eines MRT-Scanners (1,5 bis 2 Tesla) und ist allen heutigen Erkenntnissen zufolge sehr sicher.

Die Therapie kann bei depressiven Episoden, die nicht ausreichend auf eine Arzneimitteltherapie ansprechen, gegen Stimmenhören bei Schizophrenie und in Einzelfällen bei Zwangs-, Angst- oder Posttraumatische Belastungsstörungen (PBTS) angewendet werden. Dafür ist eine individuelle Abstimmung mit einem Facharzt oder einer Fachärztin notwendig.

Diese Form der Behandlung wird vor allem in der Erwachsenenpsychiatrie angeboten. Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Vitos Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie. 

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