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Angststörung

Ähnliche Begriffe: Angst, Phobien, Panikattacken, Furcht, generalisierte Angststörung

Angst ist eine normale Gemütsregung, die für Menschen eine Schutzfunktion hat: Sie dient in potenziell gefährlichen Situationen als Warnsignal. Wenn allerdings übermäßige Ängste auftreten, kann eine Angststörung vorliegen.

Wer Angst empfindet, fühlt sich bedrängt oder bedroht. Das kann mit körperlichen Begleiterscheinungen einhergehen, also zum Beispiel mit Herzrasen oder Übelkeit. Es ist ganz normal, dass Kinder und Jugendliche zeitweise Angst empfinden. Wenn sich die Angst auf konkrete Gefahren bezieht, ist sie ein sinnvolles Alarmsystem: Der Körper wird in die Lage versetzt, einer tatsächlichen oder vermuteten Bedrohung gegenüberzutreten und sie zu bewältigen.

Von einer Angststörung sprechen wir erst, wenn

  • das Ausmaß an Angst angesichts der Gefährdung nicht angemessen ist,
  • sie in harmlosen Situationen auftritt,
  • die Angst überdauernden (chronischen) Charakter hat,
  • das Kind oder der Jugendliche die Angst nicht erklären, verringern oder bewältigen kann,
  • die Lebensqualität massiv beeinträchtigt ist,
  • die Angst eine normale Entwicklung verhindert,
  • die Angst zu Problemen in der Familie, in der Schule oder in anderen Lebensbereichen führt.

Im Kindes- und Jugendalter erfüllt jeder Zehnte im Laufe seiner Entwicklung einmal die Kriterien für eine Angststörung. Überwiegend handelt es sich dabei um

  • übermäßige Ängste vor der Trennung von zu Hause,
  • anhaltende Furcht vor bestimmten Objekten oder Situationen (zum Beispiel vor Insekten, Dunkelheit, Fahrstühlen),
  • Angst vor der Begegnung mit anderen Menschen
  • Angst vor Leistungssituationen, in denen Peinlichkeiten auftreten können oder
  • Ängste, die mit einem besonders schlimmen Erlebnis oder der Erinnerung daran verbunden sind.

Hier erfahren Sie mehr über Ängste im Erwachsenenalter.

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