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Depression

Ähnliche Begriffe: Depressive Störung, Niedergeschlagenheit

Eine depressive Störung kann bereits im Grundschulalter auftreten. Die Krankheit kann ähnliche Symptome wie bei Erwachsenen zeigen. Im Kindesalter versteckt sich eine Depression aber auch hinter ganz anderen Beschwerden.

Etwa 2 von 100 Grundschüler/-innen leidet an depressiven Symptomen. In der Pubertät steigt die Zahl, sodass etwa jeder 16. Jugendliche erkrankt. Mädchen sind häufiger betroffen.

Eine Depression im Kindesalter kann ähnliche Symptome zeigen wie bei Erwachsenen, also unter anderem:

  • Interessenverlust,
  • Freudlosigkeit,
  • Antriebslosigkeit und
  • Niedergeschlagenheit.

Vor allem bei jüngeren Kindern kann sich die Depression aber auch hinter anderen Beschwerden verstecken. Dazu zählen:

  • körperliche Beschwerden,
  • Versagensängste,
  • Reizbarkeit oder
  • Lernstörungen.

In der Folge sinkt oft die Konzentration, das Denken fällt schwerer und erscheint langsamer. Außerdem kann sich der Appetit verändern oder der Schlaf gestört sein.

Manchmal wird das Umfeld erst über Begleiterkrankungen auf die Depression aufmerksam. Zum Beispiel, wenn Kinder durch negatives Sozialverhalten auffallen. Oder wenn Kinder Ängste zeigen, die beispielsweise einen Schulbesuch unmöglich machen.

Depressive Symptome können auch auf eine körperliche Erkrankung hindeuten oder als Begleitsymptom einer anderen psychischen Erkrankung auftreten. Die Diagnose gehört deshalb in die Hände von Fachleuten.  

Mehr über das Krankheitsbild Depression bei Erwachsenen erfahren Sie hier.

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