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Elektrokrampftherapie

Ähnliche Begriffe: EKT, Elektrokonvulsionstherapie, Stimulationsverfahren

Die EKT wird insbesondere bei Patienten mit einer schweren, therapieresistenten und/oder wahnhaften Depression angewendet. Auch schwere und besondere Formen von Schizophrenie können damit behandelt werden.

Während der EKT befindet sich der Patient in einer Kurznarkose. Bei der Behandlung wird sein Gehirn mit Stromimpulsen stimuliert, die wenige Sekunden andauern. Dadurch wird für etwa 20 bis 40 Sekunden ein zerebraler Krampfanfall ausgelöst, der wahrscheinlich für die Stimmungsaufhellung verantwortlich ist.

Bei der EKT werden zwei bis drei Mal pro Woche insgesamt sechs bis zwölf Einzelbehandlungen durchgeführt.

Die Wirksamkeit der EKT ist wissenschaftlich unumstritten. Etwa 70 bis 90 Prozent der Patienten, die unter einer schweren Depression leiden, sprechen sehr gut auf dieses Stimulationsverfahren an. 

Die Behandlung hat relativ wenige Nebenwirkungen. Es kann aber zu meist vorübergehenden Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Sprache kommen.

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