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Stimulationsverfahren

Ähnliche Begriffe: VNS, Stimulationsverfahren

Die direkte Vagusnervstimulation ist als invasives Verfahren in der Behandlung spezieller Epilepsieformen und therapieresistenter Depressionen etabliert. Sie bedarf aber eines (neurochirurgischen) operativen Eingriffes und wird deshalb nur selten angewendet. Die transkutane oder auch periphere Vagusnervstimulation (VNS) eignet sich möglicherweise auch für die Behandlung von Patienten mit einer Depression.

Bei der VNS wird mittels einer Serie von elektrischen Impulsen ein peripherer Ast des Nervus vagus, der in der Ohrmuschel verläuft, gereizt. Die Patienten tragen für die Behandlung eine Elektrode im Ohr. Der Patient nimmt die Stimulation zumeist als Kribbeln war. Die Behandlung sollte über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen für täglich zweimal 60 Minuten erfolgen. 

Nebenwirkungen der peripheren Vagusnervstimulation sind nicht bekannt.

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