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Sicherheit

Die Bevölkerung schützen

Im Maßregelvollzug spielt der Schutz der Bevölkerung eine maßgebliche Rolle. Vitos arbeitet fortwährend daran, die Sicherheit seiner forensischen Kliniken weiter zu erhöhen. Mit gutem Erfolg: Trotz steigender Patientenzahlen ist die Zahl der Ausbrüche und Entweichungen kontinuierlich gesunken – in den vergangenen 20 Jahren um rund 85 Prozent. Vor allem Ausbrüche sind zu äußerst seltenen Ereignissen geworden. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Die Fachleute haben die therapeutischen Bedingungen in den Kliniken weiterentwickelt.
  2. Vitos hat sowohl die baulich-technische als auch die organisatorische Sicherung kontinuierlich verbessert und an moderne Standards angepasst.

In den Vitos Kliniken für forensische Psychiatrie gibt es sowohl bauliche als auch technische Sicherungen. So ist das gesamte Gelände einer forensisch-psychiatrischen Klinik in der Regel umzäunt oder von einer Mauer umgeben. Die Fenster sind entweder vergittert oder bestehen aus ausbruchsicherem Sicherheitsglas. Die Vitos KFP, die in den vergangenen Jahren neu gebaut wurden, haben in der Regel nur einen zentralen Zugang. Das Personal in der Sicherheitszentrale steuert diesen Bereich völlig autark. Die Sicherheitszentrale ist rund um die Uhr besetzt.  Zur technischen Sicherung gehören auch Überwachungskameras und Bewegungsmelder.

Die Sicherheitskonzepte der Kliniken sind in enger Kooperation mit dem Hessischen Landeskriminalamt entstanden.

Neben der baulichen und technischen Sicherung ist eine qualifizierte Behandlung die wesentliche Voraussetzung, um die Allgemeinheit vor neuen Straftaten der Patienten zu schützen. Letztlich ist das Risiko- und Qualitätsmanagement ein wichtiger Baustein in einem umfassenden Sicherheitskonzept.

AG Sicherheit

An jeder Vitos Klinik für forensische Psychiatrie gibt es eine Arbeitsgemeinschaft (AG) Sicherheit. Ihr gehören Vertreter verschiedener Berufsgruppen an. Sie befasst sie sich mit generellen Fragen der Sicherheit im Rahmen des Vollzugs. Sie greift alle sicherheitsrelevanten Ereignisse aus dem Vollzugsalltag auf und bewertet sie. Zu den jährlichen Qualitätsberichten der forensischen Kliniken wird von der Arbeitsgruppe auch ein Sicherheitsbericht über ihre die Tätigkeit erstellt. Dieser Sicherheitsbericht wird der Fachaufsichtsbehörde, also dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, vorgelegt.

Walter Schmidbauer zu den Sicherheitsstandards im Maßregelvollzug

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