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Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

Ähnliche Begriffe: Dialektische Betrachtungsweise von unterschiedlichen (meist gegensätzlichen) Standpunkten aus, Dialektisch-Behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT-A)

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie will eine Balance zwischen Akzeptanz einer Situation oder eines Zustands und der Bereitschaft zur Veränderung erzielen.

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wird vor allem zur Behandlung von Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung eingesetzt. Ein Großteil der Patienten erzielt mit Hilfe dieses Behandlungskonzeptes rasch Verbesserungen.

Das Prinzip der DBT beruht auf der Balance zwischen Akzeptanz einer Situation oder eines Zustands und der Bereitschaft zur Veränderung. Die sogenannte dialektische Betrachtungsweise geht von unterschiedlichen (meist gegensätzlichen) Standpunkten aus – also beispielsweise das Annehmen von Leid und Schmerz auf der einen Seite und dem Drängen auf Veränderung auf der anderen. Zwischen beiden versucht die DBT, ein Gleichgewicht herzustellen.

Das Hauptziel der Therapie ist die Stabilisierung. Die Patienten werden dabei unterstützt, schädliche Verhaltensweisen ab- und alternative Fertigkeiten aufzubauen.

Inzwischen gibt es Weiterentwicklungen der Methode, die bei essgestörten oder depressiven Patienten angewendet werden. Zur Behandlung von jugendlichen Patienten, die unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden, gibt es die Dialektisch-Behaviorale Therapie für Adoleszente, kurz DBT-A.

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