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Somatisierungsstörung

Ähnliche Begriffe: Somatoforme Störungen, psychosomatische Erkrankungen

Eine Somatisierungsstörung (ICD 10: F 45.0) stellt eine besonders ausgeprägte und über Jahre anhaltende Form einer somatoformen Störung dar. Durch intensive Behandlungsmöglichkeiten ist sie heutzutage seltener geworden.

Hauptmerkmale für eine Somatisierungsstörung orientiert an der ICD 10 der Weltgesundheitsorganisation sind: 

  • Es zeigen sich über mindestens zwei Jahre durchgehend körperliche Symptome, die wiederholt auftreten und häufig wechseln.
  • Für die körperlichen Beschwerden kann keine körperliche Ursache gefunden werden.
  • Der Betroffene beschäftigt sich ständig mit den Beschwerden. Er sucht häufig Ärzte auf, hat eine lange Krankengeschichte und fragt nach medizinischen Zusatzuntersuchungen.
  • Betroffene leiden oft erheblich unter diesen Beschwerden.
  • Es handelt sich nicht um eine bewusste Simulation von Beschwerden, sondern eher um den Versuch eines Menschen, einen unbewussten Ausweg aus einer schweren Belastung zu finden.

Somatisierungsstörungen sind meist gut behandelbar.

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