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Feierstunde zum Führungskräftewechsel

Datum:
Fachbereich:
Psychosomatik
Gesellschaft:
Vitos Herborn gGmbH

Dr. Secil Akinci hat die Leitung der Vitos Klinik für Psychosomatik Herborn übernommen und löst Elke Röming ab, die in den Ruhestand gegangen ist.

Festakt zum Führungskräftewechsel KPS Herborn© Vitos Herborn
Waren beim Festakt dabei (v.l.): Dagmar Schmidt (MdB), Stephan Aurand (hauptamtlicher Kreisbeigeordneter), Martin Engelhardt (Geschäftsführer Vitos Herborn), Dr. Secil Akinci (Klinikdirektorin), Jochen Schütz (Vitos Konzerngeschäftsführer Personal und Finanzen), Elke Röming (ehemalige Klinikdirektorin), Katja Gronau (Bürgermeisterin Herborn) und Susanne Selbert (Vitos-Aufsichtsratsvorsitzende und LWV-Landesdirektorin).

Herborn, 15. Juni 2022 / Zum 1. Januar hat Dr. Secil Akinci die Leitung der Vitos Klinik für Psychosomatik Herborn übernommen. Damit löste sie Elke Röming ab, die die Klinik seit 2016 leitete und jüngst in den Ruhestand gegangen ist. Bei einer Feierstunde im Festsaal von Vitos Herborn, zu der Geschäftsführer Martin Engelhardt eingeladen hatte,überreichten sich beide Führungskräfte den Staffelstab.

Den Auftakt des Festaktes bildete ein Gruß von Kai Klose. Der Hessische Minister für Soziales und Integration übermittelte via Videobotschaft Glückwünsche der Landesregierung an die scheidende sowie an die neue Klinikdirektorin. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Klinik für die Region und sprach Dr. Akinci aufgrund ihrer großen Expertise sein Vertrauen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe aus.

„Wir schätzen uns glücklich, eine Klinikleiterin gewonnen zu haben, die von ihren beruflichen und persönlichen Erfahrungen her breit aufgestellt ist und die sowohl in der Psychotherapie als auch in der Psychosomatik hervorragend qualifiziert ist“, sagte die Vitos-Aufsichtsratsvorsitzende und LWV-Landesdirektorin Susanne Selbert.

Jochen Schütz, Vitos Konzerngeschäftsführer Personal und Finanzen, verwies auf die großen Verdienste von Elke Röming für die psychosomatische Fachklinik: „Elke Röming hat die Klinik erfolgreich weiterentwickelt – sowohl fachlich, als auch strukturell. Unter Ihrer Leitung konnte die Klinik weit mehr Patienten eine stationäre Behandlung anbieten. Außerdem hat sie eine Adoleszentenstation aufgebaut, um für psychisch erkrankte junge Menschen eine Versorgungslücke zu schließen.“

Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Stephan Aurand überbrachte die Grüße vom Lahn-Dill-Kreis, denen sich die Herborner Bürgermeisterin Katja Gronau anschloss.

Dr. Secil Akinci kennt die Klinik in der Austraße bereits seit letztem Jahr, wo sie zunächst als Stellvertreterin von Elke Röming startete. Bevor die Klinikdirektorin zu Vitos Herborn kam, war sie als Oberärztin in der psychosomatischen Klinik des Universitätsklinikums Gießen-Marburg tätig, wo sie sechs Jahre die Ambulanz leitete.

Die neue Klinikdirektorin dankte in ihrer Begrüßungsrede Elke Röming für die konstruktive Zusammenarbeit und erfahrungsreiche Einarbeitungszeit. Die Fachärztin versicherte, dass die Klinik sehr gut aufgestellt sei: „Mein Stellvertreter Dr. Daniel Klein ergänzt mit seinen langjährigen Erfahrungen in der Schmerztherapie sehr gut meine eigenen Schwerpunkte in den Bereichen interkulturelle Psychotherapie, Psychotraumatologie und Psychoonkologie.“ Gepaart mit den Erfahrungen als Chefärztin in einer Rehaklinik und dem gut aufgestellten Team hätte die Klinik fachlich sehr gute Voraussetzung für eine positive Weiterentwicklung. „Ich freue mich sehr auf die vor mir liegende Herausforderung“.

Aus Behandlung wurde Begegnung 

Elke Röming gab einen lebendigen Abriss ihrer beruflichen Stationen und skizzierte anschaulich die Entwicklung der psychiatrischen Versorgung der Region in den letzten Jahrzehnten. Als engagierte Medizinerin hat sie diese aktiv mitgestaltet und sich mit Innovationswillen und Standhaftigkeit für neue Behandlungsformen eingesetzt. Eindrücklich schrieb Röming ihre Motivation und Passion für ihre ärztliche Tätigkeit und verriet den Gästen, dass sie einst bei der Berufswahl zwischen Ärztin, Psychologin oder Nonne schwankte. Glücklicherweise entschied sie sich für die Medizin und zugleich für die Psychologie durch ihre Fachwahl. Ihr Ansatz und ihre Haltung waren es stets, die Behandlung zu einer Begegnung werden zu lassen. Elke Röming: „Ich bin dankbar für die bereichernden Momente mit den Patientinnen und Patienten, die sehr wertvoll auch für meine persönliche Entwicklung waren.“

„Wir konnten die Position der Klinikdirektion für unsere psychosomatische Klinik wieder hochkarätig besetzen“, freute sich Geschäftsführer Engelhardt. Er dankte der scheidenden Klinikdirektorin Röming für ihren jahrzehntelangen Dienst in unterschiedlichsten Positionen mit sehr viel persönlichem Einsatz. Mit Dr. Akinci gehe der Staffelstab an eine versierte Medizinerin über, die zudem über die erforderliche Führungskompetenz verfüge, so dass die Klinik weiterhin in sehr guten Händen sei.

Hintergrund:
Die Vitos Klinik für Psychosomatik Herborn  verfügt über 39 vollstationäre Betten und vier integrierte teilstationäre Plätze. Hier finden Menschen mit psychosomatischen Störungen, bei denen körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen oder einen wesentlichen Teilaspekt des Krankheitsbildes darstellen, Hilfe. Die Erkrankungen werden mit dem gesamten zur Verfügung stehenden Spektrum der Psychotherapie, Psychopharmakologie und multimodalen Methoden behandelt. Zu den Schwerpunkten gehören u.a. psychosomatische und funktionelle Störungen, Schmerzstörungen, Depressionen sowie Angst- und Stresserkrankungen, Erschöpfungsdepressionen, Essstörungen, Adoleszenzkrisen, aber auch Krankheitsfolgestörungen von Mobbing und Burnout. Weitere Informationen finden sich auf www.vitos-herborn.de.

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