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Das ist doch nichts für mich

Ach nein, bloß nicht mit anderen über mein Schicksal und Elend reden müssen. Schließlich geht das niemanden was an. Mich interessiert auch nicht so sehr, warum die hier sind, hab genug mit mir selbst zu tun. Und wenn sich die Therapeutin um sooo viele Kranke kümmern muss, was bleibt dann für mich übrig? Nein, keine Gruppentherapie, das ist doch nichts für mich…ich will lieber Einzeltherapie!

 

So oder so ähnlich sind die Gedanken vieler Menschen angesichts einer Gesprächsgruppe. Doch Einzel- und Gruppentherapie in der Psychosomatik unterscheiden sich nicht nur durch die Anzahl der Beteiligten. 

Das unterscheidet....

Einzeltherapie

> Zwei Beteiligte: Patientin und Therapeut

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> Rückmeldung durch eine (dieselbe) Person
 

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> Strenge Verteilung der Rollen: Fachperson/Patient ---   Kompetenzgefälle   

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> Anregung zur Verhaltensänderung durch Therapeuten / Therapeutin  
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> Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben innerhalb der therapeutischen (Zweier-)Beziehung 


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> Meist Einzelgespräche, Vertrauensverhältnis 

Gruppentherapie

> Mehrere Beteiligte: Mitpatienten und   Therapeutin

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> Erfahrungsaustausch mit Schicksalsgefährten unter therapeutischer      Leitung

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> Mitpatienten begegnen sich auf  gleicher Ebene. Sie sind - wie das soziale Umfeld außerhalb der Klinik - ein vielgestaltiger Spiegel der eigenen Denk- und Verhaltensmuster. 

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> Unterschiedliche Anregungen zum Nachdenken
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> Eigenes Erleben wird in Kontext zu Anderen gesetzt. Es kann aber auch Verhalten geübt werden, etwa Abgrenzung lernen gegenüber Anderen („Das ist mir jetzt zuviel“).

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> Zusammensetzung der Gruppen bleibt nach Möglichkeit konstant. Geschützter Rahmen. Kombination verschiedener Behandlungsverfahren (Gesprächstherapie sowie z.B. Körper-/Bewegungs-/ Kreativtherapie). Zusätzlich zur Gesprächsgruppe Einzelgespräche.

Fragen? Beantworten wir gern! Tel. 0800 – 848 67 00

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