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Aktuelle Maßnahmen aufgrund SARS-COV-2 (Corona-Virus)

Datum:
Fachbereich:
Fachbereichsübergreifend
Gesellschaft:
Vitos Rheingau gGmbH

Vitos Rheingau schränkt Besuche ein und schließt Tageskliniken
Ambulanzen stellen Behandlungen auf Telefon- und Videokontakte um

© iStock

Eltville, 19. März. Zum Schutz vor dem Corona-Virus hat Vitos Rheingau weitreichende Maßnahmen umgesetzt. Ziel ist es, die psychiatrische Versorgung auch in den kommenden Wochen und Monaten aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund werden sowohl Neuaufnahmen spürbar reduziert als auch die Kontaktfrequenz von Patienten mit unseren Einrichtungen deutlich abgesenkt

Zu diesen Maßnahmen gehören:

Besucherregelungen

Vitos Rheingau bittet darum, die Besuche von Patientinnen und Patienten im Klinikum Rheingau so weit wie möglich einzuschränken. Personen mit Erkältungssymptomen sollten bis auf weiteres ganz auf Besuche verzichten. Bei besonderen Gefährdungspotentialen bspw. für die Patienten der Gerontopsychiatrie müssen wir Besuche gänzlich untersagen, „Wir wollen mit dieser Vorgabe sowohl die uns anvertrauten Patientinnen und Patienten als auch unsere Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter bestmöglich schützen und so erreichen, dass wir weiter einsatzfähig sind“, so Servet Dag, Geschäftsführer von Vitos Rheingau.

Ambulanzen bitte telefonisch kontaktieren!

Mit Ausnahme von Notfällen wird die Behandlung in unseren Ambulanzen nur noch per Telefon sowie in naher Zukunft über Videokontakte durchgeführt. Wir bitten darum, dass sich Betroffene bzw. Angehörige von Menschen mit psychischen Störungen zur Absprache telefonisch melden und keine der Einrichtungen aufsuchen. Dies gilt ebenso für die Notfallsprechstunde der Ambulanzen.

Nachfolgend finden Sie hier die Telefonnummern unserer Einrichtungen:

Vitos psychiatrische Ambulanz Eltville: 0 61 23 ‐ 60 23 11

Vitos psychiatrische Ambulanz Idstein: 0 61 26 ‐ 9 35 80

Vitos psychiatrische Ambulanz Wiesbaden: 06 11 ‐ 18 14 23

Vorläufige Schließung der Vitos Tageskliniken

Unsere Tageskliniken in Eltville, Idstein, Oberursel, Kelkheim und Wiesbaden werden schrittweise geschlossen. Dies ist nötig, weil tagesklinische Patienten durch die Rückkehr in ihr privates Umfeld eine höhere Infektionsgefahr für die übrigen Patienten und unsere Mitarbeiter darstellen. Im Einzelfall wird geprüft, ob tagesklinische und ambulante Patienten stationär aufgenommen werden können.

Kräfte bündeln

Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen haben wir beabsichtigt, sowohl freie Kapazitäten im vollstationären Bereich für Krisenfälle zu schaffen, als auch unsere Mitarbeiter im Falle einer höheren Infektionsrate in den Kernbereichen zu bündeln. „Wir tun das, um auch in den nächsten Wochen unseren Versorgungsauftrag erfüllen zu können“, betont Servet Dag, Geschäftsführer von Vitos Rheingau.

Pressemitteilung als PDF zum Download 

 

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