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Vitos entwickelt die Patientenangebote in Südhessen weiter

Datum:
Gesellschaft:
Vitos Riedstadt gGmbH

Vitos ist in Südhessen mit den beiden Gesellschaften Vitos Riedstadt und Vitos Heppenheim vertreten. Sie sind wirtschaftlich eigenständig, werden jedoch seit über zehn Jahren unter einem regionalen Verwaltungsverbund von einer gemeinsamen Geschäftsführung geleitet.

Zweck dieses Verwaltungsverbundes ist es, Kompetenzen zu bündeln und Synergien zu nutzen. Mit dem Ziel, die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten, Klientinnen und Klienten in Südhessen zu verbessern und weiterzuentwickeln, überlegt Vitos, die beiden Gesellschaften künftig zu einer neuen Gesellschaft zusammenzuführen.

„Vitos erfüllt einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag und entwickelt die Angebote für seine Patientinnen und Patienten stetig weiter. In Südhessen können sie von der Verschmelzung der beiden Gesellschaften profitieren“, erläutert Vitos Konzerngeschäftsführer Reinhard Belling. „Denn damit können wir unsere Kompetenzen stärker bündeln und vor allem die Versorgungs- und Behandlungsqualität weiter steigern“. Insbesondere das Modellvorhaben nach § 64b SGB V für eine bedarfsgerechtere Versorgung psychisch kranker Menschen kann hierdurch viel stärker vorangetrieben werden.

Mit der neuen Gesellschaft will Vitos für die Patientinnen und Patienten sichtbarer werden, Zugangsbarrieren abbauen und die Behandlung verbessern, um langfristig noch mehr Menschen besser helfen zu können. Ein weiteres Bestreben ist es, sich auf dem Arbeitsmarkt noch stärker präsentieren zu können. Die Ansprache potenzieller neuer Mitarbeiter kann dadurch verbessert werden, um sie für Vitos zu gewinnen.

Vitos Riedstadt und Vitos Heppenheim sind schon auf zahlreichen Ebenen gut miteinander vernetzt. Ralf Schulz, Geschäftsführer der beiden Vitos Gesellschaften, sieht die Perspektiven, die sich durch die Verschmelzung ergeben: „Wir sehen in der Zusammenlegung eine große Chance nicht nur für unsere Patienten und Klienten. Somit können Synergiepotenziale generiert werden. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Standorte können sich künftig auch im medizinischen Sektor besser vernetzen und sich einfacher fachlich austauschen.“

Vitos beabsichtigt, mit der Zusammenlegung eine sowohl wirtschaftlich als auch medizinisch starke Einheit zu schaffen. Bisher doppelt vorgehaltene Strukturen würden vereinfacht: die Unternehmensgremien wie Beirat oder Gesellschafterversammlungen werden halbiert und Berichtsstrukturen vereinheitlicht, sodass beispielsweise nur noch ein Jahresabschluss notwendig ist. In der Folge werden der Gesamtaufwand in der Verwaltung und die Arbeitsprozesse effizienter.

Das Vorhaben wurde den Vitos Gremien vorgestellt. Die Entscheidungen und notwendigen Beschlüsse werden jetzt vorbereitet. Die Verschmelzung der beiden Gesellschaften ist in zwei Schritten geplant. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der gesellschaftsrechtlichen Zusammenführung der beiden Gesellschaften, die aus rechtlichen Gründen bis 30. Juni 2021 erfolgen soll. Im Anschluss an die gesellschaftsrechtliche Verschmelzung sollen dann die Integration der Klinikstrukturen betrachtet werden.

 

 

Hintergrund zu Vitos

Die Kernaufgabe von Vitos ist die Diagnostik und Behandlung von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen in psychiatrischen, psychosomatischen und forensisch-psychiatrischen Kliniken. Mit 3.700 Betten/Plätzen ist das Unternehmen in Hessen größter Anbieter für die ambulante, teil- und vollstationäre Behandlung psychisch kranker Menschen.

In den Fachkliniken für Neurologie und Orthopädie behandelt Vitos 47.200 Patient/-innen ambulant und stationär. Für Menschen mit geistiger bzw. seelischer Behinderung, für die psychiatrische Reha und in der Jugendhilfe bietet Vitos 2.500 Plätze.

10.000 Mitarbeiter/-innen erwirtschaften an 114 Standorten in 75 Orten einen jährlichen Gesamtertrag von 700 Mio. Euro. Sie behandeln insgesamt 43.000 Patient/-innen stationär/teilstationär und 175.000 ambulant.

 

Vitos, das sind in Hessen 20 verbundene Unternehmen, davon 16 gemeinnützig. Sitz der Unternehmenszentrale ist Kassel. Alleingesellschafter ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen.

 

Hintergrund zur Vitos Heppenheim

Zum Vitos Klinikum Heppenheim gehören die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und die Klinik für Psychosomatik. Das multiprofessionelle Team des Fachkrankenhauses behandelt alle psychiatrischen Krankheitsbilder erwachsener Menschen einschließlich der Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen.

Vitos Heppenheim bietet ein umfassendes vollstationäres, teilstationär-tagesklinisches und ambulantes Behandlungsangebot mit insgesamt 206 Planbetten, 20 teilstationären tagesklinischen Behandlungsplätzen in Bensheim, 4 integrierte tagesklinische Behandlungsplätze Vitos Heppenheim sowie 6 tagesklinische Behandlungsplätze in der Klinik für Psychosomatik. Des Weiteren stehen 18 tagesklinische Plätze in der Tagesklinik Lampertheim zur Verfügung. Eine gemeindenahe Versorgung sichern zusätzlich die psychiatrischen Ambulanzen in Bensheim, Heppenheim und Lampertheim.

 

Hintergrund zur Vitos Riedstadt

Die Vitos Riedstadt gemeinnützige GmbH ist Trägerin des Vitos Klinikums Riedstadt, der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Riedstadt, der Vitos begleitenden psychiatrischen Dienste Riedstadt und der Vitos Schule für Gesundheitsberufe Riedstadt. Vitos Riedstadt beschäftigt etwa 960 Mitarbeiter.

Das Vitos Klinikum Riedstadt mit den Fachkliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie für Erwachsenenpsychiatrie verfügt über 274 Betten und 75 tagesklinische Plätze. Die Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Riedstadt verfügt über 92 Plätze für psychisch kranke Rechtsbrecher. Die Begleitenden psychiatrischen Dienste Riedstadt bieten 113 Plätze und versorgen chronisch psychisch kranke Menschen mit Wohn-, Arbeits- und Freizeitangeboten.

 

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