
Eine Demenz-Erkrankung in der Familie, schilderten die Referenten, stelle nicht nur den Betroffenen selbst vor große Probleme, sondern in ganz besonderem Maße auch die Angehörigen. Zu den typischen Anzeichen einer Demenz zähle der Rückzug aus gewohnten Aktivitäten und sozialen Kontakten, Erinnerungs- und Orientierungsprobleme in vertrauten Bereichen sowie Veränderungen von Sprache und Urteilsvermögen. Demenzerkrankungen seien nach heutigem Erkenntnisstand nicht heilbar, doch lasse sich das Fortschreiten der Krankheit mittels moderner Medikamente aufhalten. Weitere Beiträge der gut besuchten Veranstaltung drehten sich daher um aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und Betreuungsangebote sowie um rechtliche Aspekte. Auch wurde das Versorgungsangebot im Kreis Groß-Gerau aufgezeigt.
Begleitet wurde die Informationsveranstaltung durch einen „Markt der Möglichkeiten“: An Informationsständen stellten sich Institutionen aus der Region, die in der Demenzversorgung aktiv sind, mit ihrem Leistungsspektrum vor.
Weitere Informationen: Sekretariat der Ärztlichen Direktion der Walter-Picard-Klinik im ZSP Philippshospital unter 06158/183-201 oder unter dagmar.dauer(at)zsp-philippshospital.de