
In der gerontopsychiatrischen Tagesstätte würden gegenwärtig 16 Senioren betreut – und zwar nach individuellen Bedürfnissen von montags bis freitags an einem oder mehreren Tagen, erläuterte Köhler. Auch als Ausbildungsbetrieb und Dienststelle für Zivildienstleistende übernehme das ZSP Hochtaunus Verantwortung: Während in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule bis zu 60 Nachwuchspflegekräfte auf ihre staatlich anerkannte Krankenpflegeprüfung hinarbeiten, seien in den Behandlungsbereichen bis zu zehn Zivildienstleistende beschäftigt. „Unser Zentrum ist eine der kleineren Einrichtungen innerhalb der neuen Holding, was aber auf die medizinische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit keinen Einfluss hat“, unterstrich Köhler.
Das Waldkrankenhaus Köppern mit seinen 119 vollstationären Behandlungsplätzen ist für die psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung der Bevölkerung des Hochtaunuskreises zuständig. Zu diesem Zweck haben sich interdisziplinäre Therapeutenteams in sechs Krankenstationen auf bestimmte Behandlungsschwerpunkte spezialisiert. Zu den häufigsten Diagnosen zählen Abhängigkeitserkrankungen aufgrund von Alkohol-, Medikamenten- oder illegalem Drogenkonsum, Depressionen, schizophrene, manische und neurotische Krankheitsbilder, Persönlichkeits- und posttraumatische Belastungsstörungen sowie Demenzerkrankungen. „Die durchschnittliche stationäre Behandlungsdauer im Waldkrankenhaus Köppern beträgt etwa 24 Tage. Darüber hinaus stehen unseren Patienten am Standort Bad Homburg in der Taunusstraße 20 tagesklinische Plätze und eine Institutsambulanz zur Verfügung“, erläuterte Köhler. Ambulante und teilstationäre Behandlungsangebote hält zudem in Frankfurt die Abteilung Klinik Bamberger Hof vor.