
Lob kam auch von Landesdirektor Uwe Brückmann, der als Aufsichtsratschef der Dachgesellschaft LWV-Gesundheitsmanagement GmbH sprach: Mit dem Neubau sei eine optische Einheit entstanden, die neue Akzente setze, sich aber doch harmonisch in das Gesamtbild der Zentrums einfüge. „Für Mitarbeiter, Patienten und Angehörige haben Sie einen Ort geschaffen, der das Wohlbefinden fördert.“ Er dankte der Hessischen Landesregierung, die durch Regierungspräsident Lutz Klein vertreten war, für die finanzielle Förderung des Bauvorhabens.
Der Neubau ermögliche eine Verbesserung des Betreuungs- und Unterbringungsangebotes bei gleichzeitig verbesserter Ausstattungsqualität, hob Hammerschlag hervor. Auch habe man die Arbeitsabläufe für die Beschäftigten erleichtern können, da Wege kürzer würden und die Raumaufteilung günstiger ausfalle. Für die Architekten sei der Neubau eine wirkliche Herausforderung gewesen, sagte der Geschäftsführer, da das Gebäude funktional sein sollte, sich darüber hinaus aber auch harmonisch in das historische und landschaftliche Bild des Zentrums einfügen muss. Man habe an das Stationsgebäude einen hohen Anspruch an Qualität und Funktionalität gestellt, denn nur mit hoher Qualität könne man im immer härter werdenden Wettbewerb im Gesundheitswesen bestehen.
Der Qualitätsanspruch beziehe sich natürlich nicht nur auf die bauliche Ausstattung, umriss Hammerschlag: Erst kürzlich habe die Klinik als erstes psychiatrisches Krankenhaus in Hessen die Rezertifizierung nach KTQ (Kommission für transparente Qualität) bestanden. Dafür, schloss der Geschäftsführer, verdienten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonderes Lob und Anerkennung. In Ihrer täglichen Arbeit stellten sie unter Beweis, dass die Klinik ein Team bilde und sich für gute Qualität in der Patientenbetreuung einsetze. Mit dem Neubau erfülle die Klinik nunmehr auch die baulichen Bedingungen dafür.